Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
Ich habe dem Jungen die Haare geschnitten. Er heißt jetzt Vollpfosten.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:
Mein absolutes Highlight der letzten Woche ist ein Artikel von Andrea Harmonika. Sie schreibt auf ihrem gleichnamigen Blog eine Ode an Fräulein Prysselius (genau, die Prusselise aus Pippi Langstrumpf) und ruft zu deren Rehabilitation beziehungsweise gleich ihrer Heiligsprechung auf. Während der versoffene Vadder Langstrumpf nur alle Jubeljahre bei seiner Tochter auftauchte, um die Alimente in Form einer Kiste Gold abzugeben, sei die Prusselise doch die einzige Erwachsene gewesen, die sich, wenn auch etwas verschroben, für das Wohlergehen der Langstrumpf-Tochter einsetzte. Damit qualifiziere sie sich als Schutzpatronin aller Erzieherinnen und Erzieher sowie geplagter Eltern von „verhaltenskreativen“ Kindern. Und ‚Andrea Harmonika‘ qualifiziert sich mit ihren Artikeln für jede Blogroll!
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
„Mama, Du hast alle Chips aufgegessen!!!“ „Nein. Einer ist noch drin. Aber gib Deinem Bruder bitte auch was ab.“ Bin eine gute Mutter
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:
Der Johnny-Tobi vom ‚Weddinger Berg‘ hat sich über zwei-, drei- bzw. mehrsprachige Erziehung von Kindern (und Haustieren) Gedanken gemacht. Er kommt zu dem Schluss, dass Ratgeber, die Eltern das Gefühl vermitteln, es sei geradezu fahrlässig ihre Kinder nur einsprachig aufwachsen zu lassen, dahin geschickt gehören, „wo der Pfeffer nachts die Locken hat“. Alleine für diese Formulierung lohnt es sich, den Artikel zu lesen. Aber auch wegen des Rests.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
„Ey Mann, chill ma!“ – die Tochter (11) hält wenig von meiner Anregung, dass sie jetzt ins Bett gehen solle.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Es ist Herbst und die Blogstöckchen wirbeln nur so durch die Luft. Nachdem mich letzte Woche eins von ‚Das Frollein‘ traf, erwischte mich jetzt die liebe Sophie von ‚Berlin Freckles‘. Diesmal geht es um den so genannten ‚Liebster Award‘. Bei diesem Award muss man zunächst elf Fragen beantworten, danach sich selbst elf Fragen ausdenken und dann sucht man sich elf Bloggerinnen und Bloggern aus, die man nötigt, die eigenen 11 Fragen zu beantworten.
Ich muss gestehen, dass ich Award- und Stöckchen-Fragen immer gerne beantworte, denn dies befriedigt meinen narzisstisch-exhibitionistischen Mitteilungsdrang. Daher freue ich mich, Sophies Fragen möglichst originell mit Esprit und dem mir eigenen Charme zu beantworten.
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1. Wie kam dein Blog zu dem Namen, den es jetzt hat?
Mein Blog heißt ‚Familienbetrieb‘, weil es in Familien für gewöhnlich sehr betriebsam zugeht. Außerdem hatte ich mich ungefähr zwei Jahre bevor ich den Blog startete, selbstständig gemacht und da war ich vielleicht etwas ‚betriebsblind‘.
[Mmh, die Qualität der ersten Antwort ist noch auf eher fragwürdigem Niveau. Damit gewinne ich vielleicht im Niveau-Limbo, aber der Grimme-Online-Award rückt in weite Ferne. Da muss jetzt mehr kommen.]
2. Was war das letzte, das du mit einem Füllfederhalter geschrieben hast?
Das letzte Mal einen Füllfederhalter habe ich im Dezember 2013 beim Erledigen der Weihnachtspost verwendet. Die damit zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung gegenüber den Empfängern hat allerdings nicht dazu geführt, dass ich besonders viele Karten zurückbekommen hätte. Eigentlich nur eine. Danke, Mama und Papa!
[Fokus! Ich brauche mehr Fokus bei den Antworten, sonst springen die Leserinnen und Leser ab. Da wundert sich dann auch niemand, dass ich keine Weihnachtskarten bekomme.]
3. Mit welchem Ton klingelt dein Mobiltelefon?
Es ist die Vibration und nicht der Klingelton (frei nach Shakespeare).
[Falls nach dieser Antwort überhaupt noch jemand weiterliest – und ich habe da große Zweifel –, muss ich mich jetzt mächtig ins Zeug legen.]
4. Gibt’s in deinem Bad Flüssigseife oder ein Seifenstück?
Meistens Flüssigseife. Früher hatte meine Großtante aber immer ein Seifenstück, das durch einen Magneten vom Seifenhalter festgehalten wurde. Das fand ich als Kind sehr faszinierend. Sie hatte außerdem auf dem Fernseher so eine Lampe mit abstehenden Glasfasern, die wie Haare aussahen und ständig die Farbe gewechselt haben. Das fand ich noch faszinierender.
[Reiß dich endlich zusammen! Mit diesen ausschweifenden Antworten gewinnst du keinen Blumentopf, sondern pulverisierst deine Leserinnen- und Leserschaft nachhaltig.]
5. Welchen Promi würdest du gern einmal für ein Interview treffen?
Ich denke mit Oliver Kalkofe, Christoph Maria Herbst und Bastian Pastewka könnte man sehr viel Spaß haben – und zwar genau in dieser Konstellation. Statt des Interviews würde ich aber lieber ein Bier mit ihnen trinken gehen. Bin mir allerdings unsicher, ob sie überhaupt mit mir weggehen wollten.
[Wenn sie das hier aus unerklärlichen Gründen lesen sollten, wollen sie garantiert nicht.]
6. Welche Fernsehsender sind bei deiner Fernbedienung auf den Tasten 2 und 3?
Auf der Taste 2 ist klassisch das ZDF und auf Taste 3 das Dritte Programm, der RBB. So wie ich es bei meinen Eltern gelernt habe. Aber damals gab es auch nur drei Programme. Und das Dritte war bei uns damals der Südwestfunk. Da kamen zwischen der Werbung immer das Äffle und das Pferdle. Das war toll.
[Ich schweife schon wieder ab! Diese banal-trivialen als menschelnd inszenierten Anekdötchen wirken nicht sympathisch, sondern befremdlich.]
7. Welche Kategorie deines Blogs hat die meisten Artikel?
In der ‚Betriebsurlaub‘-Kategorie sind wohl die meisten Artikel. Da sind die Urlaube aus den letzten vier Jahren verbloggt. Wobei ich die ersten beiden Jahre die Urlaubsberichte noch als Facebook-Posts veröffentlicht und später auf den Familienbetrieb-Blog rüber kopiert habe. Für den Föhrien-Urlaub hatte ich einen Blog aufgesetzt, bevor ich dann den Familienbetrieb gestartet habe.
[Falls Sophie beim Lesen dieser Antwort nicht eingeschlafen ist, fragt sie sich bestimmt gerade, wie sie so wahnsinnig sein konnte, mich für diese Fragen zu nominieren. Hoffentlich schadet es nicht ihrer Reputation.]
8. Was war dein letzter Fehlkauf?
Das war ein Flaschenhalter-Gürtel fürs Laufen. Er war impraktikabel, unbequem und sah extrem bescheuert aus. Drei Kriterien, die ihn zweifelsfrei zum Fehlkauf abstempeln. Ich habe ihn ganze 20 Meter getragen.
[Die Leserinnen und Leser denken sicherlich, der Computer, auf dem ich diese Antworten schreibe, war vielleicht nicht der letzte, aber sicherlich der größte Fehlkauf, da er es mir ermöglicht, diese Antworten des Grauens zu formulieren und – noch schlimmer – zu veröffentlichen.]
9. Woran riechst du gern, weil es so gut duftet?
Babyköpfe riechen wundervoll. Allerdings sind meine Kinder jetzt schon fast elf und acht Jahre alt. Da riechen Köpfe nicht immer gut. Und an den Köpfen fremder Babys zu riechen, ist sozial wenig bis gar nicht akzeptiert.
Frischer Käsekuchen riecht auch sehr gut. Es sollte Wellness-Anwendungen geben, bei denen man sein Gesicht auf frischem, noch warmen Käsekuchen bettet. Ich denke, mit dieser Idee könnte ich reich werden.
[Jetzt hat wahrscheinlich wirklich der oder die Letzte weggeklickt, um sich lieber auf YouTube putzige Katzenvideos anzuschauen. Oder den Computer ganz ausgeschaltet, um sich mit einem stumpfen Löffel ins Bein zu bohren.]
10. Was käme auf deinen Wunschzettel, wenn du heute noch einmal 7 Jahre alt wärest?
Dann würde ich mir eine Playstation oder eine Wii wünschen und wenn ich mein eigener Vater wäre, würde ich es nicht erlauben, sondern mir stattdessen ein Buch schenken.
[Toll, jetzt gibst du nicht nur langweilige Antworten, sondern kommst auch noch als streng, technikfeindlich und unmodern rüber. Herzlichen Glückwunsch!]
11. Wo gibt es in deinem Wohnort den besten Latte Macchiato?
Ich trinke ja eher Cappuccino. Da gibt es bei uns in Moabit einen ganz hervorragenden im Café „Natürlicher Lebensraum“. Dort ist es total gemütlich, der Kaffee ist sehr lecker und die selbst gebackenen Kuchen sind ein Traum. Da gibt es manchmal auch Käsekuchen. Mein Gesicht durfte ich aber noch nie darauf betten. Schade!
[Hallo? Hallooooo! Liest hier noch jemand? Wahrscheinlich nicht. Ich mach lieber Schluss. War ja ohnehin die letzte Frage.]
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Nachdem mein Versuch ein paar elaborierte und spritzige Antworten zu geben, so spektakulär gescheitert ist, traue ich mich nicht, andere Bloggerinnen und Blogger für meine Fragen zu nominieren. Ich liste meine Fragen einfach unten auf und wer Lust hat, beantwortet sie. Ich verrate es auch nicht weiter. Versprochen!
Wozu soll man den Nippel durch die Lasche ziehen?
Ist die Freiheit über den Wolken wirklich grenzenlos?
War der Bossa Nova tatsächlich schuld? Falls ja, woran?
Warum soll man Badehose und Schwesterlein einpacken und an den Wannsee fahren? Wäre es nicht besser, auch noch ein knallrotes Gummiboot mitzunehmen?
Ist es erstrebenswert mit zerrissenen Jeans durch San Francisco zu gehen, wenn man noch niemals in New York war?
Was ist denn immer wieder sonntags?
Würde die Mimi im Bett nicht auch mal gerne etwas anderes außer Krimis lesen?
Soll man tatsächlich Korn trinken, wenn man traurig ist?
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
'Papa, ich möchte mein Zimmer gestrichen haben. Wir haben alles da und du hast Zeit!'
Doof wenn man der Tochter wenig entgegenzusetzen hat.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:
Alle Eltern freuen sich wohl, wenn Ihre Kinder endlich reden können, und Konversationen mit ihnen nicht länger einzig und allein auf der hoffentlich richtigen Interpretation von Wutausbrüchen und Freudenbekundungen basieren müssen. Das redende Kinder ihre Eltern aber auch in peinliche Situationen bringen können, beschreibt Patricia alias ‚Das Nuf‘ in ihrem Artikel ‚Mama Leaks‘. Denn insbesondere plappernde Kindergartenkinder posaunen unter Umständen kleine (oder auch große) Lästereien konstruktiv-kritische Bemerkungen über andere Eltern hinaus und plaudern gerne echte oder vermeintliche Familiengeheimnisse aus.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Netterweise werde ich immer mal wieder von anderen Bloggerinnen und Bloggern für so genannte Awards oder Stöckchen-Aktionen nominiert. Diesmal hat mich ‚Das Frollein‘ vom Blog-Kollektiv ‚Frau Schreiberling‘ mit dem ’11er-Stöckchen‘ bedacht. Darüber freue ich mich sehr, denn wir lesen uns seit einiger Zeit gegenseitig auf Twitter und dort habe ich @frollein_van_B als sehr humorvolle und geistreiche Twitterin kennen- und schätzen gelernt.
Ich stehe nun in der Pflicht habe nun die ehrenvolle Aufgabe, elf Fragen, die sich ‚Das Frollein‘ ausgedacht hat, zu beantworten. Danach sollte ich mir elf Fragen überlegen und an elf Bloggerinnen und Blogger schicken. Ich erlaube mir, auf die Weitergabe des Stöckchens zu verzichten, da ich gerade erst vierzehn bedauernswerte Personen zur Teilnahme am ‚One Lovely Blog‘-Award genötigt habe. Ich hoffe, ich komme dafür nicht sieben Jahre in die Elternhölle. Es reicht schon, wenn ich auf den nächsten Elternabend gehen muss.
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1. Bist Du ein Hunde- oder Katzentyp?
Früher wollte ich immer einen Hund haben und schwor meinen Eltern hoch und heilig, immer mit ihm Gassi zu gehen und mich um ihn zu kümmern. Meine Eltern haben trotzdem „Nein“ gesagt.
Heute wollen meine Kinder einen Hund haben und schwören hoch und heilig, immer mit ihm Gassi zu gehen und sich um ihn zu kümmern. Ihre Eltern sagen trotzdem „Nein“. Das ist wohl dieser immer wiederkehrende Kreislauf des Lebens.
Eine Katze wollte ich nie haben. Die Kinder auch nicht.
2. Leben mit Kind oder ohne – was ist besser (bitte keine falsche Political Correctness!)?
Wer jemals sein Kind beobachtet hat, wie es engelsgleich schläft, kann bei dieser Frage nur enthusiastisch ausrufen: „Natürlich ist ein Leben mit Kind besser!“ Wer allerdings jemals mit einem präpubertierendem Kind Mathehausaufgaben gemacht hat, wird bei der Beantwortung der Frage ganz kurz zögern.
3. Wenn du eine Krankheit heilen könntest – welche wäre das?
Die Männergrippe. Deren Ausrottung käme nicht nur den Männern selbst zugute, sondern auch ihren Partnerinnen und Partnern, die das Elend nicht anschauen und ertragen müssten.
4. Es brennt. Was rettest Du aus Deiner Wohnung (abgesehen von Dir und anderen lebenden Haus-/Wohnungsbewohnern)
Ich müsste wohl für die Kinder unzählige Stofftiere, für den Sohn seine zahlreichen Fußbälle und für die Tochter ihre Lieblingsbücher – also alle – retten. Und für beide müsste ich ihre Nintendos sowie ihre Lieblings-DVDs mitnehmen. Die Harry-Potter-Zauberstäbe dürften genauso wenig zurückbleiben wie etliche Utensilien aus der Verkleidungskiste.
Für mich müsste ich die ‚Gelben Seiten‘ sichern, damit ich dann einen Umzugswagen für die ganzen geretteten Sachen bestellen kann.
5. Auf welche Sache könntest Du in Deinem Leben am wenigsten verzichten?
Käsekuchen. Wenn die Menschen mehr Käsekuchen essen würden, wäre die Welt ein besserer Ort. Und wahrscheinlich ein übergewichtigerer Ort. Aber das macht nichts.
6. Du hast ein Jahr bezahlten Urlaub – was machst Du?
Oh, ein Jahr als Privatier leben? Wie reizvoll. Ich würde die Zeit nutzen, um ein Buch zu schreiben. Der Inhalt ist egal. Hauptsache es ist groß und dick und meine Kinder können es dann für den Biologie-Unterricht zum Blumenpressen verwenden. Das wäre schön.
7. Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du Sex hattest?
Das war … [Leider hat mir der juristische Beistand des Familienbetriebs verboten, diese Frage zu beantworten. Er hat irgendetwas von einem schwebenden Verfahren gemurmelt.]
8. An welches Jahr erinnerst Du Dich besonders intensiv?
Für gewöhnlich habe ich schon Schwierigkeiten mich an den vorherigen Tag zu erinnern, da wird es bei einem Jahr schwierig. Aber ich erinnere mich noch recht gut an den Herbst/Winter 2003, weil da die Tochter zur Welt kam – insbesondere die permanente bleierne Müdigkeit ist mir noch sehr präsent.
Anfang 2007 war auch eine sehr intensive Zeit, weil ich da Elternzeit mit dem Sohn hatte. Da konnte ich mich bereits wie ein Privatier fühlen, der nicht ins Büro geht. Allerdings wie ein Privatier ohne Geld und Dienstpersonal. Es war trotzdem schön.
9. Warum twitterst Du?
Mir gefällt die Pointenkultur auf Twitter sehr und dass man durch die 140-Zeichen-Begrenzung dazu gezwungen ist, ganz schnell zum Punkt zu kom
10. Welche Eigenschaft stört Dich an anderen Menschen am Meisten?
Ich finde Verlogenheit und Aufschneiderei in Kombination mit mangelnder Selbstreflexion und Ignoranz sehr nervig. Allerdings sind das alles Eigenschaften, mit denen diese Personen selbst gut durchs Leben kommen.
11. Du hast noch einen Tag zu Leben – was tust Du?
Ich würde ihn mit der Freundin und den Kindern gemeinsam im Bett verbringen. Wir würden den ganzen Tag kuscheln und dabei Musik hören – und da es mein letzter Tag wäre, dürfte glücklicherweise ich die Playlist bestimmen. Außerdem würden wir so viel Käsekuchen essen, bis ich platze. Das wäre dann wohl der Grund, dass es der letzte Tag meines Lebens wäre.
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Antworten von mir zu anderen Awards und Stöckchen-Aktionen findet ihr hier.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
Ich wollte ausschlafen. Dann haben die Kinder entdeckt, dass man superlaut streiten kann, wie leise ein Apfel gegessen werden muss.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
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