Das Bloggen der Anderen (14)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • „Mama on the Rocks“ hat in einem extrem unterhaltsamen Beitrag geschrieben, was Eltern blüht, wenn sie die Gitterstäbe vom Kinderbettchen entfernen: Von Wandertouren durchs Haus über nächtliche Spielorgien bis zur Beobachtung der schlafenden Eltern ist alles dabei. Durch den Nervenkitzel eventuell vom Nachwuchs überrascht zu werden, erhält auch der elterliche Sex neue Würze.

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Familien-Tweets der Woche (14)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!


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IceBucketChallenge à la Familienbetrieb

Inzwischen hat wohl jeder, der nicht als Eremit ohne Elektrizität und Internetanschluss in einer Berghöhle lebt, von der IceBucketChallenge gehört. Bei dem Viralwurm geht es darum, auf die Nervenkrankheit ALS aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Über Sinn und Unsinn einer Aktion, bei der sich mehr und meistens weniger prominente Personen Eiswasser über den Kopf schütten, ist schon viel geschrieben worden. Stellvertretend sei auf den Artikel auf ‚Jawl‘ verwiesen.

Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass die IceBucketChallenge an mir vorübergeht, aber die liebe Lulu von „Lulus Stern“ hat mich dazu nominiert und dann muss ich mich selbstverständlich dieser Herausforderung stellen. Da es sich geziemt, sich vor der Kamera zum Horst zu machen und zu spenden, geht meine finanzielle Zuwendung an den Förderverein der Kinderklinik Sankt Augustin e.V. Warum erfahrt ihr in dem Video.

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Das Bloggen der Anderen (13)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • Die Väter von ‚Daddylicious‘ geben Eltern, die von Rolf Ich-bin-Milliardär-weil-alle-Eltern-meine-Platten-kaufen-müssen Zuckowski die Nase (beziehungsweise in diesem Fall die Ohren) voll haben, ein paar sehr nette Empfehlungen zu guter Kinder-Mucke, damit die lieben Kleinen sicher an geschmackvolle Musik herangeführt werden. Ein sehr empfehlenswerter Artikel, in dem lediglich ein paar Hinweise fehlen, was Eltern tun können, wenn ihre Kinder bereits Helene-Fischer-infiziert sind und zu jeder passenden und vor allem unpassenden Gelegenheit ‚Atemlos‘ singen (Tipps gerne an info@familienbetrieb.info).

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Familien-Tweets der Woche (13)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!


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Kleinen Bloggern schenkt man ein Herzchen

Die Zeitschrift Brigitte MOM richtet sich laut Selbstdarstellung an Mütter und Frauen, „die sich fragen, ob ein Kind das Leben besser oder schlechter macht“ und die „wenig Zeit und viel Stress“ haben. Um bloggende Mütter zu würdigen, sammelt Brigitte MOM auf ihren Online-Seiten Mama-Blogs, die von den Leserinnen und Lesern mit kleinen Herzchen gewertschätzt werden können.

Als Familienvater zähle ich eher nicht zur engeren Zielgruppe der Brigitte MOM und auch bei sehr wohlwollender Auslegung der Kriterien fällt der Familienbetrieb nicht in das Genre des Mama-Blogs. Wahrscheinlich fragen Sie sich jetzt, warum ich den Familienbetrieb trotzdem bei den Brigitte MOM-Blogs eingetragen habe. Das möchte ich Ihnen gerne erklären (Gut, wahrscheinlich stellt sich niemand diese Frage, aber es passt so schön in den Argumentationsfluss.).

Wer will sich schon in postmodernen und dekonstruktivistischen Zeiten kleinlich an Kategorien wie „Mütter und Väter“, „Frauen und Männer“ aufhalten. Ein primäres Geschlechtsmerkmal mehr oder weniger sollte doch nicht darüber entscheiden, welche Aufgaben und Rollen in der Familie übernommen werden.

Bei uns ist beispielsweise die Freundin für Handwerkliches wie das Zusammenbauen von Schränken und Regalen zuständig, aber sie übernimmt auch das Kochen und Wäschewaschen. Ich dagegen bin der Bäcker und Pausenstullen-Schmierer, bin jedoch gleichzeitig derjenige, der bei uns die Lampen anschließt (Und nie fühle ich mich männlicher – und ängstlicher – als auf der wackelnden Leiter, wenn ich Kabel in Lüsterklemmen fummele). Das Entsorgen unerwünschter Spinnen obliegt ebenfalls mir.

Darüber hinaus haben die Freundin und ich beide Elternzeit genommen (sie allerdings länger als ich) und wir sorgen beide für das Auffüllen der notorisch klammen Familienkasse. Somit ist es bei unserer Rollenverteilung nicht verwunderlich, dass der Sohn uns früher „Mapa“ genannt hat.

Daher fühle ich mich emanzipiert genug, den Familienbetrieb bei den Brigitte MOM-Blogs anzumelden.

Ein Herzchen für den Familienbetrieb

Ein Herzchen für den Familienbetrieb

Allerdings habe ich den Blog noch aus einem anderen, vielleicht noch wichtigeren Grund eingetragen: Ich bin nämlich quasi mit der Brigitte aufgewachsen. Weiterlesen

Das Bloggen der Anderen (12)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • „Mama on the Rocks“ hat ein paar sehr nützliche Tipps zum Bloggen zusammengestellt. Eine nicht unwesentliche Voraussetzung für das Führen eines Blogs ist selbstverständlich die Lust am Schreiben. Rainer Maria Rilke, den sie zitiert, drückte es so aus: „Fragen Sie sich in der stillsten Stunde Ihrer Nacht: muss ich schreiben?“ Oder wie Jürgen Klopp, den sie allerdings nicht aufführt, sagte: „Du brauchst die absolute Gier, schreiben zu wollen.“ (Erfundenes, nicht überliefertes und nicht autorisiertes Zitat)

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Familien-Tweets der Woche (12)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

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Das Bloggen der Anderen (11)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  •  Antje Herden hat auf ihrem Blog „Rauschmittel“ einen sehr amüsanten Beitrag darüber geschrieben, wie Kinder Fäkalwörter und Geschlechtsteile so vornehm bezeichnen, dass Erzieherinnen erst einmal nachschlagen müssen, was damit gemeint ist. Ein Beitrag, der sich nicht nur wegen der Verwendung des Wortes “ defäzieren“ zu lesen lohnt – ein Begriff, den man unbedingt in seinen aktiven Wortschaft einbauen sollte.

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Fragen über Fragen (4) – Werden und Sein

Immer mal wieder werde ich netterweise von einigen Bloggerinnen und Bloggern mit so genannten Awards bedacht. Diese Auszeichnungen gehen mit der Verpflichtung ehrenvollen Aufgabe einher, ein paar Fragen zu beantworten, die sich die Bloggerinnen und Blogger ausgedacht haben. Das mache ich natürlich sehr gerne. 

Heute beantworte ich nun die Fragen von Tina von „Werden und Sein“. Dass Tina mich zur Beantwortung ihrer Fragen ausgewählt hat, freut mich sehr, da ich ihren Blog selbst sehr gerne lese. Ich mag an ihren Texten insbesondere, dass sie sehr reflektiert und persönlich über ihren Alltag und ihre eigene Kindheit schreibt, was mich immer wieder zum Nachdenken anregt. Vielen Dank für die Fragen!

[Meine Antworten an Anne vom Blog „Anspruch & Wirklichkeit Schreibwut“ findet ihr hier, die an Das Nuf gibt es hier und die an Papaganda stehen hier.]

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Wenn du eine Sache in deiner Vergangenheit ändern könntest, was wäre es?

Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, gab es zur Konfirmation meines Bruders ein riesiges Kuchenbuffet mit unzähligen köstlichen Backwerken. Ich liebe Kuchen, beging aber den amateurhaften Anfängerfehler, als erstes ein Stück Sahnetorte zu essen. Danach war ich so satt, dass ich nichts mehr von den anderen Kuchen probieren konnte. Könnte ich mich noch einmal entscheiden, wählte ich ein Stück Streuselkuchen, um mich dann zur Sahnetorte vorzuarbeiten. Weiterlesen