Familien-Tweets der Woche (12)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

Weiterlesen

Das Bloggen der Anderen (11)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  •  Antje Herden hat auf ihrem Blog „Rauschmittel“ einen sehr amüsanten Beitrag darüber geschrieben, wie Kinder Fäkalwörter und Geschlechtsteile so vornehm bezeichnen, dass Erzieherinnen erst einmal nachschlagen müssen, was damit gemeint ist. Ein Beitrag, der sich nicht nur wegen der Verwendung des Wortes “ defäzieren“ zu lesen lohnt – ein Begriff, den man unbedingt in seinen aktiven Wortschaft einbauen sollte.

Weiterlesen

Fragen über Fragen (4) – Werden und Sein

Immer mal wieder werde ich netterweise von einigen Bloggerinnen und Bloggern mit so genannten Awards bedacht. Diese Auszeichnungen gehen mit der Verpflichtung ehrenvollen Aufgabe einher, ein paar Fragen zu beantworten, die sich die Bloggerinnen und Blogger ausgedacht haben. Das mache ich natürlich sehr gerne. 

Heute beantworte ich nun die Fragen von Tina von „Werden und Sein“. Dass Tina mich zur Beantwortung ihrer Fragen ausgewählt hat, freut mich sehr, da ich ihren Blog selbst sehr gerne lese. Ich mag an ihren Texten insbesondere, dass sie sehr reflektiert und persönlich über ihren Alltag und ihre eigene Kindheit schreibt, was mich immer wieder zum Nachdenken anregt. Vielen Dank für die Fragen!

[Meine Antworten an Anne vom Blog „Anspruch & Wirklichkeit Schreibwut“ findet ihr hier, die an Das Nuf gibt es hier und die an Papaganda stehen hier.]

###

Wenn du eine Sache in deiner Vergangenheit ändern könntest, was wäre es?

Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, gab es zur Konfirmation meines Bruders ein riesiges Kuchenbuffet mit unzähligen köstlichen Backwerken. Ich liebe Kuchen, beging aber den amateurhaften Anfängerfehler, als erstes ein Stück Sahnetorte zu essen. Danach war ich so satt, dass ich nichts mehr von den anderen Kuchen probieren konnte. Könnte ich mich noch einmal entscheiden, wählte ich ein Stück Streuselkuchen, um mich dann zur Sahnetorte vorzuarbeiten. Weiterlesen

Familien-Tweets der Woche (11)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

Weiterlesen

Fragen über Fragen (3) – Papaganda

Immer mal wieder werde ich netterweise von einigen Bloggerinnen und Bloggern mit so genannten Awards bedacht. Diese Auszeichnungen gehen mit der Verpflichtung ehrenvollen Aufgabe einher, ein paar Fragen zu beantworten, die sich die Bloggerinnen und Blogger ausgedacht haben. Das mache ich natürlich sehr gerne. 

Heute beantworte ich (endlich) die Fragen von Holger von Papaganda. Ich mag seinen Blog sehr, denn er berichtet immer erfrischend aus dem Alltag mit den Kindern, zum Beispiel wie er mit einem seiner Kinder mit Pfeil und Bogen auf die Jagd ging. Vielen Dank für die Fragen!

[Meine Antworten an Anne vom Blog „Anspruch & Wirklichkeit Schreibwut“ findet ihr hier und die an Das Nuf gibt es hier.]

###

Was war dein erster Gedanke, als du dein erstes Kind zum ersten Mal zu Hause in Ruhe genießen konntest?

Das erste Mal konnte ich meine Tochter noch im Krankenhaus genießen, als ich sie direkt nach der Entbindung wickeln und anziehen durfte. Ich war überwältigt davon, dass ich jetzt für dieses kleine Geschöpf verantwortlich bin und ihr ganzes Leben beeinflussen werde. Und dabei habe ich ihr einen unglaublich hässlichen verwaschenen altrosafarbenen Strampler angezogen. Sie hat ein bisschen geweint.

 

Weiterlesen

Das Bloggen der Anderen (10)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen.

  • Im Nachgang zur abgelaufenen Fußball-Weltmeisterschaft hat das Nuf darüber geschrieben, wie sie als Nicht-Fußballfan der Fußball-Hype während der WM gestört hat, dem sich eigentlich niemand entziehen kann. Selbst als Fußball-Fan kann ich die meisten ihrer Punkte gut nachvollziehen.

Weiterlesen

Familien-Tweets der Woche (10)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

Weiterlesen

Das Bloggen der Anderen (9)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen.

  • Letzte Woche hatte ich auf einen Artikel von Lempi von „Ich bin dein Vater“ hingewiesen, der sich damit beschäftigte, wie es ist, wenn Fremde dein Kind anfassen und in dem er einen angemessenen Umgang damit empfiehlt. Der Artikel führte zu vielen teilweise kontroversen Reaktionen sowie einigen weiteren Blogartikeln:
    • So findet es beispielsweise Janina vom „Herzmutter“-Blog distanz- und respektlos, wenn Menschen einfach fremde Kinder (oder Babybäuche von Schwangeren) anfassen, ohne vorher Kontakt zu Mutter und Kind aufzunehmen.
    • Andrea vom „Runzelfuesschen“-Blog mag es selbst zwar nicht sonderlich, wenn Fremde ihr Baby anfassen („Das sind ungewaschene Hände – bäh, nein, ich will das nicht.“), aber sie ist auch dafür dass die Reaktion des Babys ernst genommen werden soll. Wenn dieses mit Fremden flirtet und sich nicht durch Weinen gegen die Berührungen wert, müssen Eltern diesen „Fremdkontakt“ vielleicht auch einmal aushalten.
    •  Babyvater, ein weiterer „Ich bin dein Vater“-Autor, reflektiert über kulturelle Unterschiede bei dem Thema: Er schildert, dass er in Deutschland nervös wird, wenn Fremde sich seiner Tochter nähern und er achtet darauf, dass der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Dagegen ist er in seiner griechischen Heimat, in der laut seiner Aussage ein generell etwas körperbezogenerer Umgang miteinander gepflegt wird, etwas entspannter, wenn andere Menschen auf sein Kind zugehen und lässt dies eher zu.

Weiterlesen

Fragen über Fragen (2) – Das Nuf

Immer mal wieder werde ich netterweise von einigen Bloggerinnen und Bloggern mit so genannten Awards bedacht. Diese Auszeichnungen gehen mit der Verpflichtung ehrenvollen Aufgabe einher, ein paar Fragen zu beantworten, die sich die Bloggerinnen und Blogger ausgedacht haben. Das mache ich natürlich sehr gerne.

Heute beantworte ich die Fragen einer meiner absoluten Lieblingsbloggerinnen – Das Nuf. Deswegen habe ich mich besonders über ihre sehr interessanten Fragen gefreut und hoffe, Ihnen mit meinen Antworten gerecht zu werden.

[Meine Antworten an Anne vom Blog „Anspruch & Wirklichkeit Schreibwut“ findet ihr hier.]

###

Was haben dich deine Kinder gelehrt?

Meine Kinder haben mich sehr viel gelehrt, aber das würde wohl das gesamte Interview sprengen.

Unter anderem habe ich von den Kindern gelernt, demütig und würdevoll mit Frustrationen umzugehen. Wer zum Beispiel mal mit einem Fünfjährigen mit Ritterfiguren gespielt hat, erfährt sehr schnell, dass die Figuren des Sohnes immer in letzter Sekunde ein magisches Schwert hervorzaubern, mit dem sie sich auch aus der misslichsten Situation befreien können und den Zweikampf erfolgreich beenden. Oder bei Flurfußballmatches mit Kindern kannst du davon ausgehen, dass keiner deiner eigenen Schüsse jemals die Torlinie überquert, während jeder Kinderschuss ein Treffer ist.

Die erhöhte Frustrationstoleranz zahlt sich aber im Berufsleben aus und härtet ab für den Umgang mit ungerechten Chefs und inkompetenten Kollegen.

 

Was hilft dir in den anstrengenden Zeiten (Schlafmangel, Autonomiephase & Co.)?

Das Schlafdefizit in den ersten Monaten mit einem Säugling und insbesondere dieses fast schon folterähnliche immer wieder aus den kurzen Schlafphasen gerissen zu werden, war auf jeden Fall eine Extremerfahrung. Irgendwann hat sich mein Körper aber daran gewöhnt, was ich allerdings mit einem rapiden visuellen Alterungsprozess bezahlt habe.

Die Autonomie beziehungsweise Trotzphasen war mitunter auch recht anstrengend (wobei die Freundin das mehr abbekommen hat als ich), weil die Kinder in diesen Momenten überhaupt nicht mehr zugänglich waren – weder für Argumente noch für klare Ansagen. Da hilft dann nur noch eine gehörige Portion Phlegma, wenn man beispielsweise mit einem brüllenden Kind U-Bahn fährt und die anderen Leute vermutlich hoffen, dass man auf dem Weg zum Exorzisten ist.

Glücklicherweise liegen Schlafmangel- und Autonomiephase aber inzwischen so lange zurück, dass ich mich nicht mehr so gut daran erinnere. Möglicherweise ist die Verdrängung das beste Hilfsmittel. Sonst wäre unsere Tochter wohl Einzelkind geblieben.

 

Was fehlt dir aus dem kinderlosen Vorleben? Ist es für immer verloren? Kommt es wieder und wenn ja, wie?

Da wir schon vor den Kindern ein eher ödes Leben ohne Extremsportarten, ohne spontane Städtereisen und ohne durchgemachte Club-Nächte gelebt haben, gibt es nicht besonders viel, was ich aus dem kinderlosen Vorleben vermisse. Am ehesten noch, nicht auf Elternabende gehen zu müssen. Nicht auf Elternabende gehen zu müssen, ist ein Privileg, dass Nicht-Eltern gar nicht genügend schätzen können. Ich glaube, es gibt wenige Anlässe, zu denen ich mir größeren Unsinn anhören musste als auf Elternabenden, diesen Orten, wo die Zeit still steht und der Dumpfsinn regiert. Aber glücklicherweise müssen wir dieses Schicksal nicht länger erdulden, wenn unsere Kinder von der Schule gegangen sind.

 

Was hast du mit den Kindern für dein Leben dazu bekommen?

Holger von Papaganda hat auf die Frage die schöne Antwort „Ein U-Boot“ gegeben. In diesem Sinn habe ich von der Tochter einen wasserspuckenden Elefanten mit Vogelfüßen bekommen.

Elefant. Mit Vogelfüßen.

Und vom Sohn einen hosenlosen Star Wars – Cast.

Star Wars - Cast. Ohne Hosen.

Außerdem habe ich durch meine Kinder die Möglichkeit bekommen, am Wochenende mit Ihnen im Bett zu kuscheln. Eine Erfahrung, die ich gegen Nichts auf der Welt eintauschen würde.

 

Über welche Tabus im Zusammenhang mit Kindern wird zu wenig geschrieben und was sind deine Erfahrungen dazu (Sexleben als Eltern? Überfordertsein? Die Kinder nervig finden? Wie führt man Beziehungen nach einer Trennung? …)?

Beim Nachdenken über die Frage habe ich bei Google unsystematisch ein paar Anfragen eingegeben, wie „Sex als Eltern“, „Ich finde mein Kind doof/hässlich/unsympathisch“ oder „Ich bin mit meinem Kind überfordert“ (nicht zwangsläufig in Anführungszeichen). Alles Themen, von denen man meinen könnte, dass sie tabuisiert sind. Es gab aber jeweils sehr viele Treffer und zumindest ein paar Foren-Diskussionen dazu.

Ich denke, dass die immer größer werdende Elternblogger-Szene dazu beiträgt, dass über nahezu alle Themen, die mit Kindern zu tun haben, geschrieben wird. Auch über die vermeintlich totgeschwiegenen. Ob diese Themen in einem ausreichenden und angemessenen Maße behandelt werden, ist eine andere Frage.

 

Welche wichtige Frage habe ich im Zusammenhang mit Kindern und Familie total vergessen und was möchtest du dazu loswerden?

Eine essenzielle und wenig thematisierte Elternfrage, der unbedingt auf den Grund gegangen werden sollte, ist, welchen Berufen eigentlich die Eltern von Conni aus der gleichnamigen Kinderbuch-Reihe nachgehen. Mit welchen finanziellen Mitteln sind die überhaupt in der Lage, die drei Millionen verschiedenen und häufig äußerst kostspieligen Hobbies der Tochter zu finanzieren? Und ein großes Haus haben die ja auch noch gekauft. War bestimmt ebenfalls nicht ganz billig. Ist da vielleicht Schwarzgeld im Spiel? Fragen, die nach Antworten verlangen!

Familien-Tweets der Woche (9)

Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!

 


Weiterlesen