Das gute Buch: „Muttergefühle Zwei“ von Rike Drust (mit Verlosung)

Kino-Sommer sind traditionell Sequel-Sommer. In den vermeintlich heißen Monaten, in denen die Menschen ihre Zeit lieber im Freibad als im Lichtspielhaus verbringen, gehen die großen Filmstudios auf Nummer sicher und bringen ihre Blockbuster-Fortsetzungen an den Start. Von „Piraten der Karibik“ über „Planet der Affen“ bis „Transformers – überall lauern Fortsetzungen.  Da hat sich der C. Bertelsmann-Verlag anscheinend gedacht, von Hollywood lernen, heißt Profit machen lernen, und daher heißt es nun: „Rike Drust Returns“!

Seit dem 4. September ist „Muttergefühle Zwei. Neues Kind, neues Glück“ im Handel erhältlich, die Fortsetzung von Rike Drusts Mega-Bestseller „Muttergefühle Gesamtausgabe“, eines der erfolgreichsten und meist verkauften deutschsprachigen Elternbücher aller Zeiten. (Inzwischen werden Exemplare der Erstauflage geschreddert, um Papier für die Neuauflage herstellen zu können.)

@muttergefuehle is back in da house! #dasgutebuch

Ein Beitrag geteilt von Familienbetrieb (@betriebsfamilie) am

Nachdem ich im letzten Jahr bereits eine Rezension über die Hörbuchfassung von „Muttergefühle Gesamtausgabe“ veröffentlicht habe, soll nun auch „Muttergefühle Zwei“ einer kritischen Überprüfung unterzogen werden. Hält es, was der Vorgänger verspricht, oder ist es nur ein billiger Versuch des C. Bertelsmann-Verlags, die Umsatzzahlen für das vierte Quartal in die Höhe zu treiben? Ist es „Der Pate 2“ oder doch nur „Die Rückkehr zur blauen Lagune“ unter den Fortsetzungen?

Weiterlesen

The Making of ‚Das Buch‘ (Teil 10): Wer nicht hören will, muss lesen

Mein liebes Tagebuch,

das Judith-Buch ist jetzt seit gut zwei Wochen veröffentlicht und bisher läuft es doch recht gut. Zwar wurde ich bisher bedauerlicherweise auf der Straße noch nicht von jungen Frauen angesprochen, die ein Autogramm auf ihrem BH erbaten, aber dafür gab es schon einige sehr wohlwollende Rezensionen. Außerdem hat mich auch noch niemand verklagt, weil er oder sie sich für die Vorlage einer der Charakter im Buch hält und sich despektierlich dargestellt fühlt. (Hoffentlich liest der Anästhesist aus dem Kreißsaal nie das Buch. Oder die Hebamme aus dem Geburtsvorbereitungskurs. Und Tante Uschi kann es glücklicherweise nicht mehr lesen. Gott hab‘ sie selig.)

Ob es aber weiterhin so erfreulich läuft, wird sich nächsten Freitag zeigen. Da wird es für mich nämlich ziemlich aufregend. Das habe ich mir allerdings auch selbst eingebrockt. Alles fing mit einer leicht dahingesagten Äußerung meinerseits an. „Das ist eine klasse Idee!“, hatte ich gesagt. Aus heutiger Sicht eine sehr leichtsinnige und auch fragwürdige Antwort, lautete doch die Frage von Chris und Manuela vom Seitenstraßen Verlag: „Was hältst du davon, eine Buchpremiere mit Lesung zu machen?“

Nun komme ich aus dieser Nummer nicht mehr raus und muss lesen. Öffentlich. Am 23. September, um 20 Uhr, im Gemeindesaal Moabit (Putlitzstraße 13).

Weiterlesen

The Making of ‚Das Buch‘ (Teil 4): Das Buch muss einen Titel haben

Mein liebes Tagebuch,

da sitze ich tage- und wochenlang in meinem stillen Kämmerchen, schreibe fröhlich vor mich hin, fülle Seite für Seite und plötzlich fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren (Ich bitte diese abgedroschene Metapher zu entschuldigen, aber alle guten Vergleiche habe ich für das Manuskript aufgebraucht.):

Ein Buch braucht einen Titel!

Buchtitel gesucht!

Buchtitel gesucht!

Weiterlesen