Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
„Und, wie verhütet ihr?“ „Entwicklungsschübe, Schlafmangel, Zahnungsphasen.“ Frischeltern lieben mich…
Wiederkehrende Leser kennen die „Gespräche mit dem Tod“, die hier regelmäßig auf dem Blog erscheinen. Allerdings war mir nicht bewusst, dass meine Unterhaltungen mit dem Sensenmann beobachtet werden. Dies weiß ich inzwischen dank Jessi vom Blog „Terrorpüppi“. Diese schreibt normalerweise auf ihrem sehr lesenswerten Blog über das Leben mit Kind, Doktorarbeit und Job und wie sie das alles unter einen Hut bringt oder manchmal auch nicht. Nebenbei ist sie aber anscheinend auch die Biografin von Alekto, eine der drei Furien aus der griechischen und römischen Mythologie. In dieser Funktion hat sie den folgenden Gastbeitrag verfasst. Das klingt jetzt vielleicht etwas verschroben, aber ich durfte Jessi schon persönlich kennenlernen und sie ist vollkommen normal. Oder genauso verrückt wie ich. Das müssen andere beurteilen.
Ach Tod. Wenn du mich doch nur endlich bemerken würdest. Seit der Schlacht bei den Thermopylen folge ich dir nun schon. Fast 2500 Jahre begleite ich dich auf Schritt und Tritt und doch hast du mich nie eines Blickes gewürdigt. Nur für dich habe ich meine Schwestern Megaira und Tisiphone verlassen, um dir unaufhörlich nachjagen zu können. Einst war die Rache mein Geschäft, doch längst bin ich, Alekto, nur noch ein Schatten meiner Selbst. Ja, es gab einmal Zeiten, da hatte die Welt noch Angst vor mir. Da fürchtete ein jeder meine fürchterliche Rache. Niemand war vor mir sicher. Kein Versteck war verborgen genug.
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
Sonntag morgen um sechs verliert jedes Kindchenschema seinen Reiz
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
Mal sehen, ob die Kinder schon wach sind.
*macht den WLAN-Router aus*
Sonntagmorgens, 8 Uhr, im November. Jogge verschlafen die Spree entlang. Mein verzweifelter und sysiphosischer Versuch, meine durch kohlehydrathaltige Teigwaren und zuckriges Hefegebäck weniger adonishaft als barock geformten Hüften durch regelmäßiges Laufen zu stählen. Trabe daher mit trüben Gedanken über alternative Freizeitbeschäftigungen, die mein Bedürfnis nach hedonistischer Lustmaximierung viel besser befriedigen könnten, über den Kiesweg.
Plötzlich holt mich eine stark keuchende Gestalt ein. Sie trägt ein weites Kapuzenoberteil aus dunkelbraunem grob gewebtem Leinenstoff (wahrscheinlich nicht atmungsaktiv), das einen süsslich-modrigen Geruch verbreitet. Die Beine stecken in einer labberigen kurzen Hose aus dem gleichen müffelnden Material und an den Füßen trägt sie ein Paar Laufschuhe, die schon zu Zeiten Emil Zatopeks nicht mehr dem aktuellen orthopädisch-sportwissenschaftlichen Stand entsprachen.
Die Gestalt krächzt mir ein freundliches „Guten Morgen!“ entgegen. Da erkenne ich, dass es mein Freund, der Tod, ist. Ich mag ihn wirklich gern, aber ihn beim Sport zu treffen, beunruhigt mich doch ein wenig.
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
Sohn01 zu Sohn02:
"Lass es liegen, das macht dann die Putzfrau weg."
Das Problem ist, dass wir keine Putzfrau haben.
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
Der Sohn erklärt, seine Katze soll Miau heißen, damit sie ihren Namen sagen und im Zirkus auftreten kann. Genie und Wahnsinn sind so nah.
Die großartige Dajana vom ‚Mit Kinderaugen‘-Blog ist im Sommer zum zweiten Mal Mutter geworden. Da liegt die erste Priorität selbstverständlich darauf, den Nachwuchs zu stillen, zu wickeln und für sein allgemeines Wohlbefinden zu sorgen, verbunden mit der – oftmals vergeblichen – Hoffnung, er möge Nachts schlafen und die Eltern zu Kräften kommen lassen. Damit Ihr Blog nicht völlig verwaist und die einzige Aktivität über den Bildschirm wehendes Steppengras ist, hat Dajana unter anderem mich gefragt, ob ich nicht einen Gastbeitrag für Sie schreiben möchte.
Selbstverständlich habe ich ohne zu zögern sofort zugesagt und dafür gibt es viele gute Gründe. Zum einen war Dajana eine der ersten, die auf meinem damals noch sehr jungen Blog kommentiert hat. Gut, ihr Kommentar landete erstmal im Spam-Filter, aber Kommentar ist Kommentar. Zum anderen durfte ich Dajana persönlich kennenlernen und wir haben am Wannsee einen romantischen Abend vor dem Kamin mit Geigenmusik im Hintergrund verbracht. Gut, damit hier keine Gerüchte entstehen: Der Kamin war nicht an, es waren noch ungefähr 100 andere Bloggerinnen und Blogger anwesend und die Geige spielte auch nur in meiner blühenden Phantasie. Aber wir haben uns prächtig unterhalten. Ich mich zumindest.
Passend zu ihrer vergrößerten Familie habe ich für Dajana in meiner mir eigenen Bescheidenheit und basierend auf meiner Erfahrung mit der Tochter und dem Sohn ein Kinder- und Familienlexikon verfasst. Für Eltern dient es als unverzichtbares Nachschlagewerk und allen Nicht-Eltern soll es eine eindrückliche Warnung sein. Viel Spaß beim Lesen!
Es ist Samstagmorgen. Dieser ist bei uns traditionell für Aufräumen und Putzen reserviert. Da die Freundin und ich beide berufstätig sind, schaffen wir es nämlich werktags lediglich eine mit viel Wohlwollen als oberflächlich zu beschreibende Ordnung aufrechtzuerhalten. Mit Fortschreiten der Woche gelingt uns selbst dies kaum noch. Spätestens am Freitag haben Schuhe, Ranzen, Sporttaschen und Rucksäcke Besitz vom Flur ergriffen. Und die Kleiderhaken an der Wand haben wir anscheinend auch nur, damit die Kinder wissen, an welcher Stelle sie ihre Jacken auf den Boden schmeißen müssen.
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz. Viel Spaß!
Fernsehshow gesehen. Die Tochter ist jetzt neben Helene Fischer- auch Howard Carpendale-Fan. Elterliches Versagen hat viele Gesichter.
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