Die guten Bücher – alles muss raus: Mütterbücher-Edition (mit Verlosung)

Mütter haben es nicht leicht. Sie tragen die Bürde der Schwangerschaft und der Geburt, übernehmen den Großteil der Familien-, Haus- und Care-Arbeit, wenn sie erwerbsarbeiten gehen, verdienen sie weniger Geld als Männer, sie sind stärker von Altersarmut betroffen und öffentlich werden sie entweder als überbehütende Helikoptermamas oder als karrieregeile Rabenmütter kritisiert.

Da ist es gut, dass dieses Jahr verschiedene Bloggerinnen-Bücher erschienen sind, die sich den Problemen und Herausforderungen von Müttern widmen. Oder, wie Christian Lindner sagen würde, sich mit ihren dornigen Chancen auseinandersetzen, aber zum Glück hat Christian Lindner keinen Mütter-Ratgeber geschrieben. Die Bücher, die ich heute vorstellen darf, ermutigen Mütter und nehmen sie in den Arm, unterstützen sie pragmatisch im Alltag, rütteln sie gesellschaftspolitisch wach und lassen sie bei allem Familienalltagsstress den Humor nicht vergessen.

Für Väter lohnt sich die Lektüre dieser Bücher übrigens auch. Wo kannst du besser erfahren, was Mütter umtreibt und wo ihnen der Schuh drückt, als in einem Ratgeber für Mütter? Okay, du könntest dich auch mit deiner Partnerin unterhalten und sie fragen, wie es ihr so geht, aber das wäre vielleicht doch zu verrückt.

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Das gute Buch: „Die Trotzphase ist kein Ponyhof“ von Christina Tropper und Alexander Smutni-Tropper (mit Verlosung)

Der Blick verfinstert sich, die Unterlippe wird zornig nach vorne geschoben und schließlich kommt es zu einem ohrenbetäubenden Wutanfall, der mit unkontrolliertem Herumwälzen auf dem Boden endet, als habe der Leibhaftige persönlich Besitz vom Körper genommen. Und das alles nur, weil einem irgendetwas gegen den Strich geht. Nein, dies ist keine Beschreibung der wöchentlichen Kabinettssitzung mit Donald Trump, sondern einer Situation, wie sie Eltern von Kindern im Trotzalter regelmäßig erleben – mitunter sogar mehrmals täglich.

Damit der Griff zur Schnapsflasche nicht der einzige Ausweg für stressgeplagte Trotzkind-Eltern ist, haben Christina Tropper und ihr Mann Alexander Smutni-Tropper dankenswerterweise einen Ratgeber verfasst, wie man die Trotzphase als Eltern übersteht, ohne in der Nervenheilanstalt zu landen. Oder in der Betty-Ford-Klinik. Erschienen ist „Die Trotzphase ist kein Ponyhof“ bereits im August letzten Jahres. Da ich aber beruflich sehr beschäftigt war und gleichzeitig versucht habe, mich in die Top10 der ‚2048‘-Weltrangliste zu spielen, komme ich erst jetzt dazu, das Werk zu rezensieren.

Die Trotzphase ist kein Ponyhof

Die Trotzphase ist kein Ponyhof

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Das Bloggen der Anderen (26)

Beim Herumtreiben in der Blogosphäre stoße ich immer wieder auf viele interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

  • Liz von ‚Kiddo. The Kid“ hat wohl den Traum aller Eltern gelebt und einem sich einmischenden und ihre Einkäufe abschätzig kommentierenden Vater das gesagt, was jeder und jede in vergleichbaren Situationen schon mal gerne sagen wollte: „Aber eigentlich geht dich das einen Scheißdreck an!“ So schön!

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Das Bloggen der Anderen (17)

Beim Recherchieren für meinen Blog stoße ich immer wieder auf interessante Artikel, die zu gut sind, um sie nicht weiterzuempfehlen:

  • Die ‚New York Times‘ hat ein sehr schönes Experiment unternommen und eine Gruppe von Zweitklässlern in das New Yorker Nobelrestaurant ‚Daniel‘ geschickt, wo sie ein 7-Gänge-Menü serviert bekommen haben. Dazu gibt es ein Video mit den absolut großartigen Reaktionen der Kinder. Und am Ende muss der Sternekoch ernüchtert feststellen, dass die Kinder beim nächsten Mal doch lieber Makkaroni mit Käse anstatt seines 220-Dollar-Menüs essen möchten. Gefunden habe ich den Artikel auf dem Blog ‚Hermsfarm‘.

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