Wir waren wandern. In Irland. Hier gibt es den Bericht. Nicht live, aber dafür in Farbe und HD. Falls Ihnen Ihre Lebenszeit nichts wert ist und Sie alle Beiträge der Irischen Tagebücher lesen möchten, werden Sie hier fündig.
14.30 Uhr. Letzter prüfender Blick ins Wohnzimmer, ob da nichts mehr rumliegt, was wir mitnehmen wollen, sehe aber nichts dergleichen. Die letzte Arbeitswoche war sowohl bei meiner Frau als auch bei mir etwas hektisch und die Reisevorbereitung damit nicht besonders systematisch und entspannt. Bin mir deswegen sicher, dass wir irgendetwas vergessen werden.
Das muss aber nicht sein. Das denke ich vor jedem Urlaub, egal wie systematisch und entspannt die Vorbereitung war.
###
Trotz aller Hektik haben wir den Koffer bereits gestern Abend gepackt. Beziehungsweise die Koffer. Zur Entlastung der Urlaubskasse hatten wir uns auf ein Gepäckstück beschränkt. Ursprünglich. Für einen mehrtägigen Wanderurlaub benötigst du allerdings recht viel Schuhwerk und das nimmt recht viel Platz weg. Folglich standen wir vor der Wahl, keine Unterwäsche mitzunehmen oder einen zweiten Koffer nachzubuchen. Wir entschieden uns für den zweiten Koffer. Der wog zum Glück knapp unter zehn Kilo. 9,9. Zumindest auf unserer fünfzehn Jahre alten Badezimmer-Waage. Hoffen wir einfach, die Flughafenwaage misst genauso genau. Oder ungenau. Hauptsache unter zehn Kilo.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
###
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets und -Tröts der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Wir waren wandern. In Irland. Hier gibt es den Bericht. Nicht live, aber dafür in Farbe und HD. Falls Ihnen Ihre Lebenszeit nichts wert ist und Sie alle Beiträge der Irischen Tagebücher lesen möchten, werden Sie hier fündig.
Hätte mir vor zehn Jahren jemand gesagt, ich würde mal einen Wanderurlaub machen, hätte ich das kategorisch ausgeschlossen und die geistige Gesundheit dieser Person angezweifelt.
Wanderurlaub war ein Wort, das für mich keinen Sinn ergab. Ein Widerspruch in sich. Ein Paradoxon, um hier mal ein Fremdwort einzuwerfen und Niveau vorzutäuschen.
Laut Wikipedia, der Göttin des Wissens, ist Wandern „eine Form des weiten Gehens über mehrere Stunden“, der Deutsche Wanderverband definiert Wandern als „Freizeitaktivität mit unterschiedlich starker körperlicher Anstrengung“. Urlaub stand dagegen für mich für Entspannung und Erholung, die du durch Nichtstun und Faulenzen erzielst.
Wandern ist aktiv, Urlaub passiv. Das eine hatte mit dem anderen nichts zu tun. Überhaupt nichts. Das war nicht wie Ying und Yang oder zwei Seiten einer Medaille, etwas, das sich ergänzt, sondern schloss sich aus. Wie Feuer und Wasser, Eis und Sonne oder Käsekuchen und Rosenkohl.
Außerdem waren mir Wanderer suspekt. Für mich waren das kernige Mittsechziger mit sonnengegerbter Haut, die ins Reformhaus gehen, sich Darmflora schonend ernähren und praktische, aber hässliche Klamotten tragen. Das entsprach nicht meinem Selbstbild.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zusätzlich gibt es per Mail ein 50-seitiges PDF mit Informationen rund um unseren Trip.
Sicherheitshinweise: „Be careful when walking near cliffs and stay clear of the edge.”
Anweisungen für akute Notfälle: „Do not panic. Someone will find you e. g. other walkers using the trial” (Quasi „Abwarten und Tee trinken.“)
Tipps bei Tier-Begegnungen. „Cattle: Calves are very curious and may run towards you. Don’t run away. If you do this, the cattle will simply follow you.” (Hoffentlich jagt die Herde einen nicht über die Klippen.)
###
Die „Recommended Equipment List“ führt unter „Essentials“ wasserfeste Oberbekleidung, Funktionsunterwäsche, geeignete Socken und Schuhe, Stulpen, warme Mütze und Handschuhe (auch im Sommer) sowie einen Rucksack auf. (Damit niemand auf die Idee kommt, mit einer Aldi-Tüte zu wandern.)
Ich beschließe, als Kleidung meine Laufklamotten zu verwenden. Aus ökologischen und vor allem ökonomischen Gründen, denn die habe ich ja bereits. Was gut genug für einen Marathon ist, sollte für eine 20-Kilometer-Wanderung erst recht reichen. („Berühmte letzte Worte“)
Auf Mütze und Handschuhe verzichte ich ganz. Die trage ich sonst bis maximal fünf Grad und so kalt wird es wohl selbst im irischen Sommer nicht werden. (Weitere „Berühmte letzte Worte“)
Auf der Liste mit „Additional Suggestions“ stehen unter anderem Sonnencreme, Sonnenbrille und Sonnenhut. Das scheint mir angesichts der irischen Wetterverhältnisse etwas übervorsichtig zu sein. Oder überoptimistisch.
Sonnencreme und -hut packen wir trotzdem ein. Schließlich wollen wir nicht die ersten Irland-Besucher*innen seit 200 Jahren sein, die sich einen Sonnenbrand zuziehen.
###
Mit den vielen Listen, Landkarten, Hinweisen und Wegbeschreibungen fühlen wir uns bestens vorbereitet. Da kann eigentlich nichts schief gehen. (Noch mehr „Berühmte letzte Worte“) Falls doch habe ich wenigstens eine schöne Grabinschrift.
Von Irischen Tagebüchern und Gebrauchsanweisungen
Fehlt nur noch die landeskundliche Vorbereitung auf unseren Urlaub. Mein Wissen über Irland ist nicht besonders groß. Sogar eher klein, um nicht zu sagen winzig.
Mein Irland-Bild ist hauptsächlich durch die Kerrygold-Butter-Werbung geprägt. Demnach besteht das Land aus vielen grünen Hügeln, Kühen und alten Männern mit Schiebermützen sowie rothaarigen Frauen, die in dick mit Butter beschmierte Stullen beißen. (So falsch ist dieses Bild wahrscheinlich gar nicht. Vielleicht abgesehen von den Bütterken essenden Rothaarigen.)
Ein paar irische Filme habe ich gesehen. Allerdings ist das schon länger her. The Commitments zum Beispiel. Ich erinnere mich jedoch nur noch an die Szene, in der die Band im Kreis steht und alle klopfen sich gegenseitig auf die Schulter, um sich zu beglückwünschen, aber ich weiß nicht mehr zu was.
Waking Ned habe ich während meines Auslandsstudiums in England geschaut. Wobei ich mir nicht hundertprozentig sicher bin, ob der Film überhaupt in Irland spielt. Da auf dem Filmplakat grüne Hügel abgebildet sind, wird es aber wohl so sein.
Von Fish & Chips haben wir sogar die DVD. Colm Meany (aka Chief O’Brien vom Raumschiff Enterprise) kommt während der WM 1990 auf die Idee seiner Arbeitslosigkeit ein Schnippchen zu schlagen, indem er zusammen mit einem Freund einen Fish & Chips-Imbisswagen eröffnet. Auch an diesen Film habe ich nur vage Erinnerungen. Eigentlich nur, dass er zu großen Teilen in Pubs spielt und dass zum Schluss der Imbisswagen im Meer versenkt wird.
###
Ich beschloss, unseren Irland-Trip literarisch vorzubereiten. Zunächst mit Irisches Tagebuch von Heinrich Böll. Während meines Zivildiensts hatte ich einiges von ihm gelesen. Ansichten eines Clowns, Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder Wanderer kommst du nach Spa. Fand ich alles ziemlich gut. Außerdem dachte ich damals, ich könnte Frauen beeindrucken, wenn ich in Unterhaltungen einfließen lasse, dass ich Böll lese. Hat aber nicht wirklich funktioniert. Was unter anderem daran lag, dass die Anzahl meiner Unterhaltungen mit Frauen sehr überschaubar war.
Fast 30 Jahre später war ich vom Irischen Tagebuch nicht ganz so angetan. Zu viele schräge Metaphern für meinen Geschmack.
„… die Sicherheitsnadel, die alte keltisch-germanische Fibel, trat wieder in ihr Recht.“ (Was hat eine Nadel mit einer Fibel zu tun und wie kann sie in ein Recht treten?)
„Ein Leuchtfeuer bellte rot-weiß dem Schiff entgegen.“ (Wie viel Whiskey musst du trinken, damit du ein Leuchtfeuer bellen hörst?)
„.. wo es den Nektar Westeuropas in großzügigen Portionen um billiges Geld gab: Tee“ (What?)
Wahrscheinlich hat sich niemand im Verlag getraut, zu Böll zu gehen und ihm zu sagen: „Du Heinrich, bei den Sprachbildern musst du noch mal ran.“
Aber wer bin ich, dass ich mich über die Wortwahl und Ausdrucksweise eines Literaturnobelpreisträgers erhebe? Wahrscheinlich bin ich im Laufe der Jahre zu abgebrüht und zynisch geworden und es mangelt mir einfach an dem notwendigen Intellekt, um die poetische Kraft der Böllschen Sprache in all ihrer Schönheit zu erfassen.
Meine Eltern sehen das anscheinend ähnlich. Sie schenkten mir Gebrauchsanweisung für Irland von Ralf Sotschek. Das bewegt sich eher auf meinem Niveau.
Durch das Buch habe ich gelernt, dass Irland sehr dünn besiedelt ist – zumindest was Menschen angeht, bei Schafen sieht das schon anders aus –, und Mitte des 19. Jahrhunderts unter einer fürchterlichen Hungersnot litt. Damals starben eine Million Menschen und zwei Millionen wanderten aus, was eine Erklärung für die dünne Besiedlung ist. Irland ist außerdem sehr katholisch – was eine noch dünnere Besiedlung verhindert. Daher stehen Iren dem Protestantismus argwöhnisch-kritisch gegenüber. England noch argwöhnischer und kritischer. (Wegen ehemaliger Kolonialmacht und allem, was damit zusammenhängt.) Abgesehen davon, sollen die Iren äußerst freundliche Menschen sein.
Selbstverständlich steht in der Irland-Gebrauchsanweisung noch viel mehr. Schließlich hat das Buch über 200 Seiten. Aber das waren die Sachen, die ich mir behalten habe und, um ehrlich zu sein, wusste ich die auch schon vorher. (Außer das mit der Hungersnot.) Aber so ist das im zunehmenden Alter. Da verändert sich nicht nur dein Stoffwechsel, sondern auch die Speicherkapazität deines Gedächtnisses nimmt ab und wird unzuverlässiger. Du musst dann auf das zugreifen, was da schon länger rumliegt.
Ach ja, dass in Irland eine ausschweifende und mitunter maßlose Pub-Kultur gepflegt wird, habe ich mir auch gemerkt. Aber das war mir ebenfalls schon vorher bekannt.
###
Etwas hat mir bei Bölls Irischem Tagebuch doch gut gefallen. Die Vorbemerkung.
„Es gibt dieses Irland: wer aber hinfährt und es nicht findet, hat keine Ersatzansprüche an den Autor.“
Das gleiche soll für mein Irisches Tagebuch gelten.
Gewinnspiel
Die For Me-Karten wurden verlost und die Gewinnerinnen benachrichtigt. Herzlichen Dank an alle, die so fleißig kommentiert haben, und den Gewinnerinnen viel Spaß beim Festival.
Alle Beiträge der Irischen Tagebücher finden Sie hier:
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
03. Juli 2023, Berlin
Heute ist Schmeichle-deinem-Spiegelbild-Tag. Umgekehrt würde mir der Tag erheblich besser gefallen. Wenn mir mein Spiegelbild schmeicheln müsste. Stattdessen muss ich tagein, tagaus, mir jeden Morgen im Bad einen weißbärtigen Mann anschauen, der für den älteren Bruder meines Vaters gehalten werden könnte. Und die Zähne muss ich ihm auch noch putzen. Danke für nichts, Spiegelbild.
###
Der Sohn ist gestern Abend gut in Paris angekommen. Von Unruhen keine Spur. Zumindest nicht auf den Bildern, die er uns schickt.
Meine Frau und ich sind dennoch besorgt. Warum schickt der Sohn Fotos, ohne dass wir ihn vorher dazu aufgefordert haben? Das ist sehr ungewöhnlich. Ob es ihm gut geht? Vielleicht will er auch schonmal für gute Stimmung sorgen, falls sein Kursfahrt-Taschengeld nicht ausreicht und er uns später um einen kleinen Zuschuss bitten muss.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Ein Radfahrer schießt auf dem Bürgersteig an mir vorbei. Er schaut genervt, weil ich nicht mehr Platz mache, was mir schlicht unmöglich ist, da ich bereits mit einem Bein auf der Straße stehe. (Okay, ich könnte mich auch von einem Auto anstatt von ihm überfahren lassen.) Deswegen muss er minimal ausweichen, was er, wie mir seine Mimik signalisiert, nur äußerst widerwillig tut.
Ich bin kurz davor ihm hinterher zu rufen. „Geht das vielleicht auch ein wenig langsamer, junger Mann?“ Dann hat sich mein innerer Rentner wieder beruhigt und ich gehe wortlos weiter.
200 Meter später schnippt ein Mann seine Kippe knapp an mir vorbei an den Straßenrand. Ich schaue ihn irritiert an, er schaut maximal unirritiert zurück.
An der nächsten Ecke fährt eine ältere Dame auf einem E-Rolli mit beachtlichem Tempo um die Kurve und mich fast über den Haufen. Mit einem beherzten Sprung zur Seite bringe ich mich gerade noch in Sicherheit. Die Frau stört sich nicht weiter daran und rast kommentarlos von dannen.
Ich bin mir nicht sicher, ob diese Erlebnisse anekdotische Evidenz für die zunehmende Rücksichtslosigkeit und Verrohung der Gesellschaft sind. Vielleicht bin ich einfach nur unsichtbar geworden und die Menschen sehen mich schlicht nicht. Das wäre ganz schön, denn dann könnte ich dem nächsten Doofie unbemerkt eine Nackenschelle verpassen.
08. Juli 2023, Berlin
0.30 Uhr. Der Sohn ist zurück aus Paris. Heute früh saß er mit seinem Kurs pünktlich im TGV, doch der fuhr zwei Stunden lang nicht los. Dadurch verpassten sie ihren Anschlusszug in Karlsruhe um fünf Minuten. Warum der nicht warten konnte, blieb unklar. Möglicherweise haben die Passagier*innen darauf bestanden, weil sie kein Bock auf eine fünfstündige Fahrt mit einer 30-köpfigen Gruppe von Jugendlichen hatten.
Somit mussten sie einen anderen Zug nehmen, der eine Stunde später als geplant startete. Dank eines Böschungsbrandes auf der Strecke sowie eines Bundespolizei-Einsatzes in ihrem Zug verlängerte sich die Fahrzeit zusätzlich und sie kamen mit rund drei Stunden Verspätung am Berliner Hauptbahnhof an.
Trotz der späten Stunde erklärt sich der Sohn bereit, die Kursfahrt in knappen Worten für uns zusammenzufassen. Paris sei voll schön („Ganz viele alte Gebäude, alles in hellem Stein und die Straßen sind super breit.“), aber auch voll teuer. („8 Euro für ein kleines Baguette, von dem du nicht einmal satt wirst. Die spinnen doch.“)
Alle hätten sich gut verstanden, es hätte keinen Streit gegeben und sie hätten viel Spaß gehabt. Von Unruhen hätten sie nichts mitbekommen, aber es wäre ziemlich viel Polizei unterwegs gewesen.
###
Das erhöhte Polizeiaufkommen wurde einem seiner Zimmernachbarn zum Verhängnis. Der meinte, am frühen Abend mit einem stattlichen Joint im Mund an einer Gruppe Polizisten vorbei gehen zu müssen. Warum er das für eine gute Idee hielt, blieb sein Geheimnis. Während ihn die ersten drei Polizisten nur befremdet anschauten, hielt ihn der vierte Kollege schließlich an.
Bei der unvermeidlich folgenden Leibesvisitation kam eine Menge an Gras zum Vorschein, die selbst mit sehr viel Wohlwollen nicht mehr als Eigenbedarf interpretiert werden konnte. (Wobei das natürlich eine subjektive Einschätzung ist und stark vom Ausmaß deines Haschkonsums abhängt. Wenn du beispielsweise Kette kiffst, können auch 12 Gramm durchaus als Eigenbedarf gelten.)
Der Sohn und zwei weitere Freunde erschienen den Polizisten verdächtig genug, um sie ebenfalls zu filzen. Da sie alle clean waren, blieb die Durchsuchung für sie folgenlos.
Eine ihrer Mitschülerinnen hielt die Szene von der anderen Straßenseite fotografisch fest, so dass nun ein Bild des Sohns existiert, wie er in Paris an einer Hauswand steht und von einem französischen Polizisten mit umgehängter Maschinenpistole abgetastet wird. Eine spätere Karriere als Bundeskanzler könnte damit schwierig werden.
Im Nachhinein ist diese Geschichte zwar recht amüsant. Aber es führt einem auch vor Augen, wie unterschiedlich der Kontakt mit der Polizei abläuft, wenn du ein weißer Jugendlicher aus Deutschland bist oder ein junger Mensch mit Migrationsgeschichte, der in einer der französischen Vorstädte lebt.
Für den kiffenden Mitschüler blieb die Geschichte nicht ohne Konsequenz. Gerade als er sich mit den Polizisten darauf geeinigt hatte, die Angelegenheit auf dem ganz kleinen Dienstweg beizulegen, indem er das Gras auf den Bürgersteig wirft und zertritt, meldete sich die Lehrerin, die vorher kontaktiert worden war.
Somit konnte der Vorfall nicht unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit in Vergessenheit geraten, sondern wurde doch aktenkundig. Nicht bei der Pariser Polizei. Deren Interesse an einer strafrechtlichen Verfolgung eines Berliner Jugendlichen mit ein paar Gramm Haschisch zu viel liegt weit unter Normalnull. Aber dafür bei der Schule.
Der Schüler musste am nächsten Morgen nicht nur die Heimreise antreten, sondern auch den Rest der Woche zur Schule gehen und obendrein ein wenig angenehmes Gespräch mit dem Schulleiter führen. Am Ende der Ferien entscheidet die Schulkonferenz dann noch über etwaige disziplinarische Maßnahmen.
Seine Eltern waren von der Aktion ebenfalls wenig angetan. Sie strichen ihm den Spanienurlaub mit seinen Kumpels, für den er bereits bezahlt hat. Ich denke nicht, dass er in naher Zukunft sein I love Paris-Shirt tragen wird.
09. Juli 2023, Berlin
Eine junge Frau läuft an unserem Haus vorbei. Sie ist Anfang 30, hat Kopfhörer in den Ohren und wirkt unauffällig. Abgesehen davon, dass sie ziemlich laut singt.
Als sie an zwei Männern vorbeiläuft, schaltet sie allerdings in den Nicht-mehr ganz-so-unauffällig-Modus und beschimpft die beiden lautstark. Was sie genau sagt, verstehe ich nicht. Nur dass mehrmals das Wort „hässlich“ fällt. Dann geht sie weiter, als sei nichts geschehen.
Eine ihr entgegenkommende ältere Dame weicht mit besorgter Miene aus. „Sie müssen keine Angst vor mir haben“, beschwichtigt sie die Frau. „Ich bin nicht verrückt, ich spüre nur manchmal die Aura von anderen Menschen.“
Mir liegt es wirklich fern, unsensibel zu sein und jemanden als verrückt zu bezeichnen. Aber auf der Straße laut singen, andere Menschen grundlos anschreien und Auren spüren, gelten im sozialen Miteinander gemeinhin nicht als normale Verhaltensweisen. Selbst in Berlin nicht.
###
Die Wochenschau verabschiedet sich mit diesem Beitrag in die Sommerpause, kommt Mitte August zurück und wünscht allen eine schöne Ferienzeit.
Damit die Wartezeit aber nicht zu lange wird, gibt es ab nächstem Mittwoch die „Irischen Tagebücher“ über unseren kürzlichen Wanderurlaub.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
###
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets und -Tröts der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.
26. Juni 2023, Berlin
Die Tochter hat ihre Note für das erste Studienjahr erfahren. Beziehungsweise ihre Prozente. Die gibt es an irischen Universitäten anstatt Noten. Sie hat 68 Prozent. Das klingt nicht nach wahnsinnig viel, aber es gibt quasi nie mehr als 70 Prozent. Von daher sind ihre 68 Prozent ziemlich gut. Insbesondere weil sie das mit relativ überschaubarem Aufwand erreicht hat, ohne die sozialen Aspekte des First-Year-Student-Lebens zu vernachlässigen.
Etwas Angst hatte sie vor der Bewertung einer Geschichtsklausur. Die hatte sie leicht fiebrig und mit Halsschmerzen geschrieben. Sie wollte sich kein Attest besorgen und dann im August nachschreiben müssen. Ihre Sorge war allerdings unbegründet. Auch in dieser Arbeit hat sie 68 Prozent bekommen.
Ob das für die Leistung der Tochter oder gegen die Bewertungsmaßstäbe der Uni spricht, vermag ich nicht zu sagen. Ich vermute allerdings letzteres. Ihre Freundin kam auf 58 Prozent, obwohl sie in der gesamten Klausur auf die Verwendung von Jahreszahlen verzichtet hatte, weil sie sich nicht so richtig an sie erinnern konnte. Eine kreative Auslegung des Konzepts „Mut zur Lücke“.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Heute gehe ich zum Friseur. Jedoch nicht, weil meine Frau oder sonst jemand, der das noch nie gemacht hat, versucht hat, mir die Haare zu schneiden. Ich hatte vorher schon einen Termin.
Beinahe hätte ich wieder zu meiner Stamm-Friseurin Ayşe gehen können, die seit ein paar Monaten nicht mehr in dem Laden arbeitet, zu dem ich immer gehe. Meine Frau hat sie kürzlich zufällig auf der Straße getroffen. Wobei, „zufällig“ und „auf der Straße“ nicht ganz zutreffend ist. Meine Frau hat sie gesehen, als Ayşe in dem Falafelladen neben ihrer alten Arbeitsstätte zu Mittag gegessen hat. Eine wahnsinnig clevere Akquisestrategie. Du siehst deine ehemaligen Kund*innen und isst dabei leckere Falafel.
Sie arbeite jetzt in einem Friseursalon, der gar nicht weit entfernt von uns sei, erklärte sie. Der sei auch nur geringfügig teurer. Anscheinend haben Ayşe und ich ein etwas anderes Verständnis von der Bedeutung des Wortes „geringfügig“. Ein Herrenhaarschnitt kostet dort in der günstigsten Variante 40 Euro – statt bisher 27 Euro –, meine Frau müsste sogar 62 Euro berappen.
Nun finde ich zwar, dass Dienstleistungen angemessen bezahlt werden sollen, aber 40 Euro für einen Haarschnitt finde ich doch zu teuer. Da lasse ich mir eher von N. die Haare schneiden. Der macht das bestimmt für einen Zehner.
Stattdessen gehe ich aber in den gleichen Friseurladen wie immer. Erneut habe ich einen Termin extra bei der Chefin ausgemacht, in der Hoffnung sie schneidet mir diesmal auch wirklich die Haare. Auf Chefinnen-Behandlung zu bestehen, klingt vielleicht etwas elitär, aber bei den ehemaligen Kolleginnen von Ayşe war ich immer nur so mittel zufrieden und wollte herausfinden, ob die Chefin das besser kann.
Als erstes bekomme ich von ihr persönlich die Haare gewaschen. (Wie ein Privat-patient, dem der Chefarzt ein Pflaster aufklebt.) Ich überlege, ob es später angebracht ist, wenn ich ihr ein Trinkgeld gebe. Schließlich ist sie die Chefin und da ist das vielleicht nicht üblich. Mein inneres Zwiegespräch bleibt ergebnislos, was aber egal ist, denn ich habe ohnehin kein Bargeld dabei.
Während des Haareschneidens versucht sich die Chefin im Smalltalk. Richtig gut ist sie darin nicht. Immer noch besser als ich, aber das ist kein besonders guter Maßstab. Wir quälen uns durch Themen wie Urlaubsorte, Mittagspause und das Wetter.
Kürzlich las ich im Clearer-Thinking-Newsletter von Spencer Greenberg über acht Tipps, wie du besseren Small Talk führst. Unglücklicherweise habe ich mir keinen einzigen davon behalten. Außer dass du dein Gegenüber ernst nehmen sollst. Das tue ich auf jeden Fall. Vor allem weil mein Gegenüber – beziehungsweise meine Hintermir – gerade mit einem Rasiermesser an meinem Ohr rumhantiert.
01. Juli 2023, Berlin
Meine Frau und ich betätigen uns in der Kulturtechnik des Ausgehens. Wir besuchen eine Lesung von David Sedaris. Weil wir das mit dem Weggehen nicht so häufig machen, haben wir vorher Guacamole mit sehr viel Knoblauch gegessen. Aber wenigstens nicht so viel, dass unsere Sitznachbar*innen ins Koma fallen.
Im Anschluss an die Lesung reihe ich mich in eine Dreißig-Meter-Schlange ein, um mir zwei Bücher signieren zu lassen. David Sedaris nimmt sich für jeden und jede, die an seinen Tisch treten, viel Zeit, unterhält sich ein wenig und malt etwas in die Bücher. Das ist einerseits sehr nett, andererseits auch recht langwierig. Aber für ihn sind die Unterhaltungen mit den Fans ein Quell von Anekdoten für neue Geschichten.
Nach knapp drei Stunden bin ich an der Reihe. Ich frage mich, ob David Sedaris überhaupt noch seinen Namen kennt oder ich nach der Warterei meinen.
Ich erkläre ihm, eines der Bücher sei ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin. Daraufhin will er wissen, wann ich Geburtstag habe und was ich mir wünsche. Wahrheitsgemäß antworte ich, ich hätte keine Wünsche, und frage zurück, was sein Geburtstagswunsch sei.
Er habe kürzlich einen Spiegel in Dänemark gesehen, erzählt er. 2×1 Meter groß und mit goldenen Blättern den Rahmen entlang. Für 12.000 Euro. Ich erwidere, ich würde leider niemanden kennen, der mir etwas für 12.000 Euro schenkt. David Sedaris meint, er lasse sich den Spiegel vielleicht von seinem Mann schenken. Von seinem eigenen Geld zwar, aber es wäre die Geste, die zählt. Dann gibt er mir meine signierten Bücher zurück.
Ich bezweifle, dass David Sedaris meine Ich-wünsche-mir-nichts-zum-Geburtstag-Antwort in seinem nächsten Buch verwenden wird. Dafür hat er es mit seinem 12.000-Euro-Spiegel aber in meinen Blog geschafft.
02. Juli 2023, Berlin
6.30 Uhr. Heute verabschiedet sich der Sohn. Er fährt auf Klassenfahrt. Eine Woche Paris. Als erfahrene Eltern wissen wir, dass wir ihn nicht zum Bahnhof begleiten müssen. Das letzte Mal, dass wir das gemacht haben, war bei der Tochter in der 9. Klasse. Außer uns war noch eine andere Mutter da. Während meine Frau und ich wie zwei Helikoptereltern aus dem Bilderbuch rumstanden, ignorierte uns die Tochter geflissentlich.
Daher fragten wir den Sohn nur pro forma, ob wir mit zum Bahnhof kommen sollen. Anscheinend stellte er sich vor, wie wir mit Taschentüchern winkend dem abfahrenden Zug hinterherlaufen, denn ein Anflug von Panik huschte kurz über sein Gesicht. Dann erklärte er, das sei nicht nötig. Wirklich nicht.
Vor zwei Wochen trübte der Lehrer die Vorfreude des Sohns auf die Klassenfahrt erheblich, als er den Schüler*innen mitteilte, sie müssten Referate halten und Reisetagebuch führen. Am meisten Unverständnis rief bei ihm allerdings hervor, dass ein striktes Alkoholverbot herrscht und sie um 22 Uhr auf den Zimmern sein müssen.
Ich verstehe den Lehrer und seine Bettruhevorgaben dagegen sehr gut. Ohnehin frage ich mich, wie masochistisch veranlagt du sein musst, um mit einer Gruppe von 16/17-jährigen in eine europäische Großstadt zu fahren. Was da alles passieren kann! Als Lehrer*in stehst du da die ganze Zeit mit anderthalb Beinen im Knast. Bei mir dürften die Schüler*innen auf einer Klassenfahrt gar nicht ihre Zimmer verlassen.
Trotz Referaten, Reisetagebuch und strengen Vorgaben zu Schlafenszeiten und Alkoholkonsum hat der Sohn es immer noch besser erwischt als sein Freund T. Während der gesamte Jahrgang europäische Metropolen wie Florenz, Edinburgh und London oder die Amalfi-Küste bereist, ist das Reiseziel des Kunst-LKs deutlich weniger attraktiv: Für den geht es nach Würzburg. Wenn ich den Sohn richtig verstehe, ist es ihm immer noch lieber um 22 Uhr nüchtern in einem Pariser Hotel zu liegen, als sturzbesoffen in Würzburg durchzumachen.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
###
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets und -Tröts der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Christian Hanne, Jahrgang 1975, hat als Kind zu viel Ephraim Kishon gelesen und zu viel „Nackte Kanone“ geschaut. Mit seiner Frau lebt er in Berlin-Moabit, die Kinder stellen ihre Füße nur noch virtuell unter den elterlichen Tisch. Kulinarisch pflegt er eine obsessive Leidenschaft für Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten ist er mental einigermaßen stabil.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.