Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Elternvereine sind wie die Mafia: Zuerst zwingen sie Eltern Kuchen zu backen und dann muss man seinen Kuchen zu überhöhten Preisen kaufen.
Es ist Sonntagmorgen, 10 Uhr. Ich stehe im Wohnzimmer auf einer Leiter und putze Fenster. Das ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört, denn aufgrund des unebenen Dielenbodens schwankt die Leiter bei jeder Bewegung von mir bedrohlich. Daher muss ich mich sehr konzentrieren, damit weder ich noch der volle Putzeimer von der Leiter fällt.
Plötzlich höre ich, wie die Wohnungstüre geöffnet wird und Schritte im Flur ertönen. Ich versuche, mich auf der Leiter umzudrehen, die sich daraufhin zur Seite neigt. Im letzten Moment hält jemand die Leiter fest. Es ist mein Freund, der Tod.
„Herrjemine, pass doch auf“, ruft er. „Ich hab‘ auch so schon genug zu tun.“
In der Zeitschrift ‚Kizz. Das Elternmagazin für die Kitazeit‘ darf ich unter der Rubrik ‚Das sagt Papa‘ regelmäßig meinen Senf zu Themen geben, von denen ich auch nicht mehr Ahnung habe als andere Eltern. Pädagogisch wertvoll wie ein kleines Steak. Ein sehr kleines. Eines, das man nicht essen möchte. Der folgende Beitrag erschien in Ausgabe ‚KIZZ – 1/2017‘.
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Als Eltern kennen Sie folgende Situation: Ihr Kind hat einen Freund oder eine Freundin zum Spielen eingeladen und der kleine Gast ist laut, macht Schmutz, gibt besserwisserische Antworten und legt ein Benehmen an den Tag, das gewaltbereite Hooligans wie unschuldige Konfirmanden wirken lässt. Um es höflich auszudrücken: Sie finden das Besuchskind wenig liebenswert. (In einer solchen Konstellation ist das eigene Kind meistens ebenfalls nicht besonders liebenswert.) Somit bejahen Sie die Frage, ob man die Freunde seiner Kinder doof finden darf, wahrscheinlich mit einem wackeldackelartigen Nicken.
Kinder – Man kann sie nicht alle mögen. (Symbolbild)
Nun ist es aber sozial nicht sonderlich akzeptiert, Kinder doof zu finden. Zumindest sollten Sie das nicht öffentlich sagen. Sarah Kuttner hat das vor ein paar Jahren mal gemacht. Dass sie psychisch gestört sei, gehörte noch zu den netteren Dingen, die sie sich daraufhin anhören durfte.
Es ist auch nicht ganz fair, Kinder aufgrund ihres Betragens nicht zu mögen, denn das ist ja in erster Linie das Ergebnis der Erziehung durch die Eltern. Vielleicht ist der Vater ja Waffenlobbyist und die Mutter seit vielen Jahren Kreisvorsitzende der FDP. Da verwundert es dann nicht, wenn das Kind sozialpathologische Verhaltensweisen an den Tag legt.
Entspannen Sie sich einfach, was die Spielkumpanen Ihrer Kinder angeht. Sandkastenfreundschaften halten in der Regel nicht lange. Da ist es unnötig, sich über irgendwelche ungezogenen Blagen aufzuregen. Spätestens in der Schule wird Ihr Kind neue Freunde haben. Dann können Sie die doof finden. Oder noch besser: deren Eltern.
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Sollte ihr Kind mal von einem Mitschüler erzählen der immer nur abgefragt wird wenn er es ausnahmsweise mal nicht weiß..
Ihre Kinder denken, Sie können sich in den Sommerferien auf die faule Haut legen und die schulfreie Zeit mit Rumgammeln und Nichtstun vertrödeln? In diesen neoliberalen Zeiten, in denen die Kinder auf dem globalisierten Arbeitsmarkt mit asiatischen High-Potentials, die von überehrgeizigen Tiger-Moms gedrillt wurden, konkurrieren müssen, wäre dies geradezu fahrlässig. Lesen Sie daher in meiner neuen Kolumne im ELTERN! Magazin von scoyo, wie Sie die Ferien optimal nutzen können, damit Ihre Kinder wichtige Kompetenzen erlernen, durch die sie später eine steile Karriere im gehobenen Management hinlegen können. Nach dem Motto: Mit der Arschbombe in den Chefsessel!
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Am anderen Ende des Freibades liegt eine Frau oben ohne und das Baby konnten wir gerade noch auf halber Strecke zu ihr einfangen.
Ich freue mich, den werten Leserinnen und Lesern, von meiner neuen Kolumnen-Reihe auf dem SUMMA-Blog der Stiftung Rechnen, zu verkünden, wo ich über Mathematik und Kinder schreiben darf. (Sollte mein alter Mathe-LK-Lehrer dies zufällig lesen, ist er wahrscheinlich gerade vom Stuhl gefallen.) Unter dem griffigen Slogan Make Mathematik great again versuche ich, Kindern die Angst vor der Mathematik, dem Mordor unter den Schulfächern, zu nehmen. In der ersten Folge geht es um mathematische Idole, denen Kinder nacheifern können. In der Antike gab es noch Mathe-Rockstars wie Thales (YouTube-Kanal: „Der neuste heiße Scheiß um den Kreis“), heute müssen Cristiano Ronaldo und die Lochis herhalten. Viel Spaß beim Lesen!
Make Mathematik great again: I love numbers. They are great!
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
Wie ich in die Milchmuddi-Gruppe "Crack" statt "Kräcker" dank der Autokorrektur schrieb und nun 52 ungelesene Nachrichten auf mich warten..
Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
"Guck mal, die haben einen Rasensprenger im Garten. Warum rennen die da nicht durch?!"
Sie denken voller Wehmut an die Trotzphase Ihres Sprösslings zurück, als es im Supermarkt einen Tobsuchtsanfall bekam, weil Sie ihm ein Überraschungsei verweigerten? Dann leiden Sie wahrscheinlich gerade an der Pubertät Ihres Kindes. Diese muss Sie aber nicht zwangsläufig an den Rand eines Nervenzusammenbruchs führen. Lesen Sie einfach meine nicht-autorisierte Fortsetzung des Mega-Bestsellers „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn – der entspannte Weg durch Trotzphasen“ im ELTERN! Magazin von scoyo und ich verspreche Ihnen, diese herausfordernde Lebensphase Ihres Kindes wird so friedvoll wie ein Mantra-Meeting bekiffter Hare-Krishna-Anhänger. Viel Spaß beim Lesen!
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