Eine kleine Wochenschau | KW10-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


04. März 2024, Berlin

Auf dem Waldweg am Hohenzollernkanal hält eine Frau mit weit ausgebreiteten Armen einen entgegenkommenden Radfahrer auf. Ihrer Ansicht nach darf der hier nicht radeln. Die beiden tauschen ein paar Unfreundlichkeiten und Mittelfinger aus, dann ziehen sie ihrer Wege. Guten Morgen, Berlin.

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Eine kleine Wochenschau | KW10-2024 (Teil 2)

Teil 1


07. März 2024, Berlin

Vor Getränke Töpper steht eine Werbetafel: „Schlenkerla Rauchbier verschiedene Sorten“.

Schlenkerla ist eine fränkische Brauerei und bekannt für die beworbenen Rauchbiere. Das weiß ich, weil vor vielen Jahren ein Kollege mit fränkischen Wurzeln ein paar Flaschen davon für eine gemeinsame Verkostung mitgebracht hat.

Ohne zu harsch klingen zu wollen: Das Bier schmeckte grauenvoll. Als hätte jemand in die Flasche geascht und dann mit geräuchertem Schinken ausgewischt. Mir ist vollkommen schleierhaft, wie Menschen das lecker finden können. Gut, als Franke bist du mit Markus Söder Kummer gewohnt, da ist dir dann auch egal, wenn du Aschenbecher-Schinken-Bier trinkst.

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Im U-Bahnhof Turmstraße hängt im Schaukasten der Dorotheenstädtischen Buchhandlung ein Zitat von Julius Stinde: „Was aber sind Hoffnungen? Streuzucker für den Rhabarber des menschlichen Lebens.“

Kann mich nicht entscheiden, ob ich das sehr, sehr deep oder sehr, sehr dämlich finde. Was ist der Rhabarber des menschlichen Lebens? Und wer ist Julius Stinde?

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Der Sohn hat heute die letzte reguläre Klausur seiner Schullaufbahn geschrieben. Da auch alle seine Freunde ihre letzten Arbeiten vor der Abi-Phase hinter sich gebracht haben, wurde spontan entschieden, dies mit ein, zwei Partien Bier-Ball zu feiern. Mir sind die genauen Regeln des Bier-Balls nicht geläufig, aber ich gehe davon aus, dass es mehr um den Bier-Part und weniger um den Ball-Teil geht.

Als der Sohn nach Hause kommt, riecht er wie nach einem ausgeuferten Kneipenbesuch. Donnerstags um 15 Uhr. Aber warum auch nicht? Irgendwie muss er sich ja auf die Motto-Woche vorbereiten. Und den Abi-Gag. Und den Abi-Ball.

08. März 2024, Berlin

Heute ist Internationaler Frauentag. In Berlin ein Feiertag. Dank Schaltjahr fällt er dieses Jahr auf einen Freitag. Somit haben wir ein langes Wochenende, was die Popularität des Feiertags zusätzlich steigert.

In den nächsten beiden Jahren fällt der Frauentag allerdings aufs Wochenende. Damit ist er zwei Jahre ein vollkommen nutzloser Feiertag, was seinen Popularitätswerten sicherlich nicht zuträglich ist.

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Apropos Frauentag: Kürzlich gab es auf 3sat einen Bericht über eine Kampagne des Familienministeriums gegen die Diskriminierung älterer Arbeitnehmerinnen. Irgendwann stellte sich heraus, dass es um Frauen ab 43 ging. Meine 48-jährige Frau starrte regungslos auf den Bildschirm. Fällt das eigentlich unter Altersdiskriminierung, wenn du mit 43 als alt bezeichnet wirst?

09. März 2024, Berlin

Seit der Leistenbruch-Diagnose horche ich beim Laufen sehr sensibel in meinen Körper hinein. Ich höre aber nichts. Dafür fühle ich. Nicht den Leistenbruch, aber am Außenspann zieht es, die Wade zwickt und das Knie knarrzt. So ist das wohl, wenn dein Körper sein Verfallsdatum überschreitet und der Verschleiß der einzelnen Körperteile unaufhaltsam voranschreitet. Fällt das unter Diskriminierung älterer Läufer*innen?

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Nachmittags erste Schreibversuche für ein neues Buchprojekt. Ernüchterndes Ergebnis. Niveau Viertklässler-Aufsatz. Nur weniger originell und phantasievoll. Schlimm.

10. März 2024, Berlin

Redigiere morgens die gestrigen Textfragmente. Nun wenigstens Niveau-Fünftklässler-Aufsatz.

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Neue Nachricht in der Inobx. Vom Sex-Toy-Anbieter Amorelie. Betreff: Wir möchten mit Ihnen zusammenarbeiten. Hört sich vielversprechend an. Zumindest gut genug, um weiterzulesen.

Saad Amjad, seines Zeichens Amorelie-SEO-Experte, hofft, dass ich in bester Verfassung und von positiver Energie umgeben bin. Wie nett. Er fährt fort, das Herzstück von Amorelie sei die Förderung sexuellen Wohlgefühls. Nach Durchsicht meiner Website ist er der Ansicht, ich verfolge eine ähnliche Vision und wolle Menschen in diesem essenziellen Lebensbereich bestärken und informieren. Er schlägt eine Kooperation vor. Zum Beispiel zu Themen wie „sinnliche Geschenkideen für den Partner“, „positive Aspekte eines aktiven Liebeslebens“ oder „neue Würze im Schlafzimmer“.

Frage mich, aufgrund welcher meiner Beiträge der gute Saad zu dem Schluss kam, ich bestärke und informiere Menschen im Bereich des sexuellen Wohlgefühls. Die würde ich auch mal gerne lesen.


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Eine kleine Wochenschau | KW09-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


26. Februar 2024, Berlin

Die Woche beginnt hoffnungsvoll. In meiner Inbox ist eine Mail von LOTTO Berlin. Betreff „Gewinnbenachrichtigung.“

Nachdem ich in meinem Kundenkonto kontrolliert habe, wie viel wir gewonnen haben, ist die Woche doch eher ernüchternd: Unser Gewinn beträgt 6 Euro. Meine Frau sieht das positiver als ich: „Cool, dann können wir uns einen Döner kaufen.“

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Eine kleine Wochenschau | KW09-2024 (Teil 2)

Teil 1


01. März 2024, Berlin

Der März ist da. Während der Januar ungefähr 138 Wochen gedauert hat, war der Februar nach zweimal Schlafen rum.

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Morgendliche Laufrunde. Ich will gerade in den Volkspark Rehberge einbiegen, als ich sehe ich in der Ferne eine Gruppe joggender Soldaten sehe. Heißt das überhaupt Gruppe? Oder ist das eine Kompanie? Oder ein Zug? Keine Ahnung. Ich war nicht bei der Bundeswehr und habe mich auch nie fürs Militär interessiert. Im Gegensatz zu meinem Klassenkameraden C., der mal im Geschichtsunterricht der 10. Klase aus dem Stegreif referierte, mit welcher Strategie und Taktik die Wehrmacht über Belgien in Frankreich einmarschiert ist. Ich fand das damals gleichermaßen faszinierend wie befremdlich. (Um ehrlich zu sein mehr befremdlich als faszinierend. Wer beschäftigt sich in seiner Freizeit damit, wie Armeen andere Länder überfallen und Menschen töten?)

Die frühsportelnden Soldaten tragen die charakteristischen, eng geschnittenen blau-hellblauen Trainingsanzüge, die nach Olympiamannschaft der 70er/80er aussehen. Ich beschließe, von meiner üblichen Strecke abzuweichen, was für mich, als Mensch, der Routinen zu schätzen weiß, sehr ungewöhnlich ist.

Anstatt in den Park einzubiegen, fühle ich mich herausgefordert, den Soldaten hinterherzulaufen, sie ein- und schließlich zu überholen. Ich weiß selbst nicht warum. Vielleicht habe ich heute früh einen Überschuss an Testosteron im Blut. Oder fällt das unter toxische Männlichkeit? Dass ich ihnen zeigen will, dass ich schneller laufen kann als sie? Möglicherweise ist es auch eine einsetzende Midlife-Crisis. Oder beginnende Alterssenilität. (Da sind die Übergänge häufig fließend.)

Die Soldaten sind circa 300 Meter von mir entfernt. Stück für Stück schiebe ich mich näher, bis ich sie nach circa sieben bis acht Minuten eingeholt haben. Sie sehen sehr jung aus. Fast wie Schülerpraktikanten. Auf jeden Fall nicht, als seien sie volljährig. Ist das überhaupt erlaubt? Minderjährige Soldaten? Oder müssen dann die Eltern bei jedem Schuss ihre Erlaubnis geben?

Trotz ihres jungen Alters machen die Soldaten keinen besonders fitten Eindruck. Schwitzend, schnaufend und stöhnend schleppen sie sich über den Waldweg. Bevor über die Aufrüstung Deutschlands mit Atomwaffen nachgedacht wird, sollte vielleicht zunächst an der körperlichen Ertüchtigung der Bundeswehr-Soldaten gearbeitet werden.

Ich laufe schließlich an den Nachwuchs-Bundis vorbei und erfreue mich zu sehr daran, dass der Ende-40-jährige Ex-Zivi die adoleszenten Soldaten abzieht. Wahrscheinlich ist es doch die Midlife-Crisis.

02. März 2024, Berlin

Auf unserem Samstagsvormittagslauf kommen meine Frau und ich an einer Bank vorbei, auf der ein betrunkener Obdachloser sitzt. „Es gibt auch ein Leben nach dem Joggen“, brüllt er uns hinterher. Ich hoffe, er hat recht.

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In meinem Spam-Ordner entdecke ich eine Mail von Susanne Klatten, der mit einem Vermögen von über 20 Milliarden Euro reichsten Frau Deutschlands. Sie schlägt mir einen Deal vor. Vielleicht komme ich diese Woche doch noch zu meiner Million. Hoffentlich finde ich dann den FAZ-Testament-Tipps-Artikel wieder.

03. März 2024, Berlin

Unter einem älteren Blog-Artikel hinterlässt eine Nira Shalom einen sehr ausführlichen Kommentar. Nachdem ihr langjähriger Partner Anderson sich von ihr getrennt und sie erfolglos versucht hatte, ihn zurückzugewinnen, wandte sie sich an einen Zauberer. Der erklärte ihr, dass ihr ex-Freund innerhalb von drei Tagen zu ihr zurückkäme, was dann sogar bereits nach zwei Tagen geschah.

Daher hat sich Nira Shalom geschworen, jedem, der Partnerschaftsprobleme hat, an den „einzig wahren und mächtigen Zauberer“ zu verweisen. Warum sie das ausgerechnet auf meinem Blog postet, weiß ich nicht. Anscheinend hält sie die Beziehungen der Familienbetrieb-Leser*innen für besonders prekär.

Der von Nira Shalom angepriesene Zauberer hat Sprüche für jedwedes Problem, das du dir nur vorstellen kannst, in seinem magischen Portfolio: Liebeszauber, Zauber für verlorene Liebe, Scheidungszauber, Heiratszauber, Bindungszauber, Brechzauber, und Verbannung eines geliebten Menschen aus der Vergangenheit. Aber auch Zufriedenheitszauber, Heilung für alle Krankheiten, Beförderungszauber und Geldzauber. Sollte mein Millionendeal mit Susanne Klatten nicht zustande kommen, schicke ich dem Zauberer eine Mail.


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Eine kleine Wochenschau | KW08-2024 (Teil 2)

Teil 1


23. Februar 2024, Berlin

Heute Nacht bin ich viermal aufgewacht, weil ich auf Toilette musste. Ich hoffe, meine Prostata ist nicht auf Melonengröße angewachsen und drückt auf meine Blase.

Vormittags stoße ich auf eine alternative Erklärung: Auf Spiegel Online gibt es einen Artikel mit der Überschrift „Binge-Blase: Wer viel Fernsehen schaut, muss nachts öfter pinkeln.“ Ein chinesisches Forschungsteam hat in einer Studie, deren Ergebnisse in der Special-Interest-Zeitschrift „Neurourology and Urodynamics“ veröffentlicht wurden, herausgefunden, dass Erwachsene, die im Schnitt mehr als fünf Stunden fernsehen schaut, mit höherer Wahrscheinlichkeit nachts aufs Klo müssen.

Tatsächlich haben wir gestern unvernünftigerweise bis um Mitternacht genetflixt. Und schon um kurz nach sieben angefangen. (Also, 19 Uhr, nicht 7 Uhr morgens.) Das waren fast fünf Stunden vor der Glotze. (In einer Art preußischer Pflichterfüllung mussten wir fünf Folgen von „Shameless“ schauen, um die zweite Staffel zu beenden.)

Ob ich heute wohl aufgrund meines neu erworbenen Wissens weniger Fernsehen schauen und früher ins Bett gehen werde? Ich nehme es mir vor, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich an der Umsetzung scheitern werde. Die dritte „Shameless“-Staffel schaut sich schließlich nicht von alleine.

24. Februar 2024, Berlin

Während ich die Wohnung sauge, muss ich an ein Interview mit zwei US-amerikanischen Paartherapeuten denken, das diese Woche auf Spiegel-Online erschienen ist. „Männer, die staubsaugen, haben mehr Sex“, heißt es da in der Überschrift.

Ich war allerdings zu faul war, den Artikel zu lesen. Somit weiß ich nicht, worin genau der Kausalzusammenhang zwischen Staubsaugen und sexueller Aktivität besteht und ob das nur auf Männer in Paarbeziehungen zutrifft. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass Singles, die staubsaugen, ebenfalls mehr Sex haben. Zwar nur mit dem Saugrohr, aber in der Not isst der Teufel angeblich fliegen und der Sex-Solist wird erfinderisch.

Auf Rat meines Anwalts, den ich nicht habe, möchte ich betonen, dass jedwede sexuelle Betätigung, die einen Staubsauger beinhaltet, keine gute Idee ist.

25. Februar 2024, Berlin

Der Instagram-Algorithmus spielt mir seit einigen Tagen sehr viel Werbung für Fitnessgeräte ein. Weil ich einmal ein solches Angebot länger als zehn Sekunden angeschaut habe, hält Instagram mich für einen fanatischen Sport-Junkie, der pausenlos mit Fitness-Werbung zugeballert werden will. Für Fitness-Studios, Trainings-Apps, Freeletics-Kurse, Sandsäcke, Klimmzugstangen, Gewichte und vieles mehr.

Alles im Hochpreis-Segment. Bei einem Anbieter gibt es beispielsweise ein Set mit sechs Hantelscheiben (1 Kilogramm, 2,5 Kilogramm und 5 Kilogramm) für 259 Euro. Und da hast du noch keine Stange, mit denen du die Scheiben in die Höhe stemmen kannst. Die kostet nochmal 299 Euro extra.

Der Insta-Algorithmus scheint eine vollkommen falsche Vorstellung von meiner finanziellen Situation zu haben. Das könnte auch der Grund sein, warum ich zusätzlich sehr viel Werbung für Wealth Management bekomme. Zur Mehrung meines Vermögens. „Pflege-Immobilien als Kapitalanlage“ „Mehr als 200.000 Euro im Depot?“ „Sieben Wege, wie Investoren ab 250.000 Euro aufhören können zu arbeiten“

In nächster Zeit sollte ich besser keine Fitness- und Wealth-Management-Werbung mehr anklicken. Stattdessen lieber Anzeigen für Kuchen, Schokolade und andere Süßigkeiten. Das würde meinen Insta-Feed viel ansprechender gestalten.


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Eine kleine Wochenschau | KW08-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


19. Februar 2024, Berlin

Für die Tochter beginnt in Carlow einer der soziokulturellen Höhepunkte des Jahres für Studierende: die sogenannte RAG Week.

Die RAG Week ist ein Charity-Event, denn RAG steht für „Raise and give“. Mir ist nicht klar, wer Adressat des Giving ist, aber für das Raising sind die Studierenden zuständig. Indem sie in den Pub gehen und Bier sowie andere alkoholische Getränke. Zum einen raisen sie damit ihren Blutalkoholgehalt, zum anderen Geld für irgendeinen guten Zweck. Wahrscheinlich die Vermehrung des Vermögens der Pub-Betreiber.

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Eine kleine Wochenschau | KW07-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


12. Februar 2024, Berlin

Rosenmontag. Für mich nicht. Nach vier Tagen Karneval in Köln steht bei mir die Resozialisierung in den normalen Alltag an.

Das ist gar nicht so einfach. Im Supermarkt laufen keine verkleideten Menschen rum, nirgendwo läuft Karnevalsmusik, niemand will schunkeln und du bekommst nicht von Wildfremden Kölsch angeboten. Schade. Sehr schade.

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Eine kleine Wochenschau | KW07-2024 (Teil 2)

Teil 1


16. Februar 2024, Berlin

Auf dem Spreeweg hinterm Schlosspark Charlottenburg kommt mir ein Läufer entgegen. Er ist mindestens 1,90, breitschultrig und blond. Wie aus dem Cast eines Leni-Riefenstahl-Films.

Der Typ ist sehr muskulös, mit einstelligem Körperfettanteil und extrem ausdefiniert. Wie aus Marmor gemeißelt. Woher ich das weiß? Er trägt kein Shirt und läuft mit nacktem Oberkörper.

Bei circa 7 Grad und stetig wehendem Wind einerseits etwas befremdlich. Andererseits verstehe ich ihn. Wäre ich so durchtrainiert, trüge ich auch kein Oberteil. Nie. Nicht beim Einkaufen, nicht bei Videokonferenzen, nicht bei Kundenterminen. Niemals. Nie.

17. Februar 2024, Berlin

Der Sohn informiert uns, er ginge mit einem Freund auf eine Studiums- und Ausbildungsmesse. Die Mutter des Freundes hätte ihnen davon erzählt. Dazu hätte die Elternvertreterin eine Mail rumgeschickt, erklärt er. Seine Stimme klingt leicht vorwurfsvoll.

Ich bin fein raus. Ich war bei der Tochter für die Elternabende und – noch schlimmer – für die Kommunikation mit anderen Eltern zuständig. Beim Sohn fällt das in den Verantwortungsbereich meiner Frau.

Die erklärt, sie würde die Mails der Elternvertreterin meist nur überfliegen. Ihre Stimme klingt dabei nicht besonders schuldbewusst. Schließlich hätte sie keine Zeit, den ganzen Tag Nachrichten zu schulischen Angelegenheiten durchzuarbeiten. Ich glaube zwar nicht, dass die Elternvertreterin so viele Mails schickt, dass das Lesen derselbigen eine tagesfüllende Angelegenheit ist, nicke aber dennoch zustimmend. Als guter Ehemann ist es wichtig, sich solidarisch mit deiner Partnerin zu zeigen.

Meine Frau meint außerdem, sie wisse überhaupt nicht, warum sie diese Mail bekommen hat. Schließlich habe sie schon studiert und keinen Bedarf an einer zusätzlichen Ausbildung. Ich nicke wieder zustimmend. Es wäre doch viel sinnvoller, die Schüler*innen bekämen Information zu Ausbildungsmessen direkt. Ich mache weiter einen auf Wackeldackel.

Als der Sohn später nach Hause kommt, zeigt er sich wenig begeistert von der Messe. Da seien fast nur komische Unternehmen gewesen. Zoll, Berliner Verkehrsgesellschaft und Berliner Stadt-Reinigung scheinen nicht den Glamourfaktor zu suggerieren, den der Sohn sich von seinem zukünftigen Arbeitgeber erhofft.

Außerdem wäre es viel zu voll gewesen. Wegen der vielen Eltern, die ihre Kinder dahingeschleppt hätten. Da ist es ja gut, dass meine Frau und ich nicht mitgekommen sind.

18. Februar 2024, Berlin

Patricia Cammarata hat mich glücklich gemacht. Sehr glücklich sogar. Eine Aussage, die merkwürdig klingt. Unangemessen. Unangebracht. Fast schon anzüglich. (Oder schlüpfrig, wie es in den 70ern hieß.)

Mein Glücksgefühl rührt daher, dass Patricias am 7. Februar ihr neuestes Werk veröffentlicht hat. „Musterbruch. Überraschende Lösungen für wirkliche Gleichberechtigung“ (Affiliate-Link) Das Buch ist – wie nicht anders zu erwarten – lehrreich, informativ, anregend und lesenswert. Selbstverständlich ist es sofort auf der Spiegel-Bestseller-Liste gelandet. Wie alles aus Patricias Feder.

Patricia Cammarata: Musterbruch – Überraschende Lösungen für wirkliche Gleichberechtigung. Beltz-Verlag.

Zugegebenermaßen reicht das alles trotzdem nicht aus, dass meine Glückshormondrüsen die Schleusen öffnen und sich zur Übersollproduktion pushen.

Vor ein paar Tage hatte mir Patricia eine Tafel Schokolade geschickt. Nicht irgendeine, sondern von Tony’s Chocolonely. Die mit den dicken 180-Gramm-Tafeln, die so merkwürdig vorgestanzt sind, dass du mindestens anderthalb Rippen auf einmal essen musst. Die Tafel war nicht gewöhnlich verpackt, sondern in dem Musterbruch-Cover. (Eine geniale Marketing-Idee, die ich definitiv bei meinem nächsten Buch klauen werde.)

In der beiliegenden Karte schrieb Patricia, der Verlag schicke mir das Rezensionsexemplar, sie wollte mir aber die Schokolade zukommen lassen. Das freute mich sehr und öffnete die Glückshormondrüsen-Schleusen ein wenig. In verschiedenen Musterbruch-Social-Media-Posts hatte ich die Tafel bereits gesehen und darauf gehofft, auch eine abzubekommen. Jedoch wollte ich nicht direkt danach fragen, um nicht – berechtigterweise – gierig und verfressen zu wirken.

Da nichts im Leben perfekt ist, musste ich dann allerdings aushalten, dass auf meinem Schreibtisch eine 180-Gramm-Schokolade lag, die ich nicht öffnen könnte. Denn das Buch ließ auf sich warten und ich musste den Verzehr der Schokolade bis zu einem gemeinsamen Schokoladen-Buch-Foto verschieben. (Dass die Schokolade beständig flüsterte: „Iss mich, Christian, iss mich.“, machte meine Situation nicht einfacher.)

Zwei Tage später kam die Post vom Verlag. Der große braune Umschlag enthielt nicht nur das Musterbruch-Buch, sondern auch: eine zweite Tafel Schokolade! Da lagen sich Endorphine, Dopamin und Serotonin in meinem Körper in den Armen und schalteten tatsächlich auf Übersoll-Produktion.

Nun möchte ich auf keinen Fall den Eindruck erwecken, die Schokolade sei besser als Patricias Buch. Aber die Lektüre wird definitiv nicht schlechter, wenn du dir dabei weiße Schokolade mit Himbeergeschmack reinpfeifst.

Patricia wäre übrigens nicht das Marketing-Genie, das sie ist, hätte sie sich nicht weitere großartige cross- und multimediale Maßnahmen ausgedacht, um Aufmerksamkeit für das Buch zu erzeugen. Beispielsweise gibt es auf Spotify eine Musterbruch-Playlist mit thematisch passenden Songs von Mine, Danger Dan, Fatoni und vielen mehr.

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Weitere Informationen

Darüber hinaus hat sie ein Video erstellt, in dem sie dem Marvel-Helden Loki das Musterbruch-Buch zeigt. Ein spitzenmäßiger Clip, bei dem du allerdings förmlich spürst, wie Patricias Kinder sie sofort auf Insta geblockt haben.

Nun zum Buch. Falls Sie sich wundern, was der merkwürdige Titel Musterbruch zu bedeuten hat: Patricia beschreibt die nervig hartnäckigen und eingefahrenen Geschlechterrollenmuster in Partnerschaft, Sorge- und Erwerbsarbeit und wie diese aufgebrochen werden können. Musterbruch klingt nicht nach, wir drehen mal an ein paar Stellschräubchen, um das System ein bisschen zu optimieren, sondern nach „Bring den Vorschlaghammer mit – liebe Grüße an Element of Crime – und lass uns die ganze Scheiße kurz und klein kloppen.“

Dennoch ruft Patricia nicht zu Gewalt gegen Sachen oder gar Personen auf. Stattdessen erklärt sie, wie wir unser geschlechterstereotypes und Gleichberechtigung verhinderndes Denken überwinden können. Zusätzlich macht sie konkrete Vorschläge, wie Paarbeziehungen im Alltag gleichberechtigter gelebt werden können. Jedes Kapitel endet mit Kurzzusammenfassungen für Lesefaule und es gibt zahlreiche Links, QR-Codes und Hinweise zu weiterführenden Informationen.

Das alles macht Musterbruch zu einer extrem empfehlenswerten Lektüre. Insbesondere für diejenigen, die keinen Bock darauf haben.

Verlosung

Damit möglichst viele Menschen das Musterbruch-Buch lesen, verlose ich mein Rezensionsexemplar. (Die Schokolade nicht. Das ist physisch nicht mehr möglich.)

Der Verlosungsmechanismus ist diesmal ein wenig anders als sonst. Um die Sichtbarkeit von Frauen zu erhöhen, müsst ihr im Kommentar unter diesem Beitrag entweder fünf bekannte Philosophinnen, relevante Politikerinnen, Komponistinnen, Autorinnen oder Millionärinnen auflisten. Welche Kategorie ihr auswählt, bleibt euch überlassen. Um mir Arbeit zu ersparen und um juristische Auseinandersetzungen vorzubeugen, überprüfe ich die Richtigkeit der Antworten nicht.

Ansonsten gilt wie immer: Es werden ausschließlich Kommentare unter dem Blog-Post gezählt, nicht bei Facebook, Insta, Bluesky oder auf einer der inzwischen 18 Trilliarden existierenden Social-Media-Plattformen.) Mehrere Kommentare bzw. Listen von derselben Person führen nicht zu mehreren Losen.

Teilnahmevoraussetzung ist eine gültige E-Mail-Adresse. (Diese wird nicht veröffentlicht und nur zum Zwecke der Gewinnbenachrichtigung verwendet. Im Sinne der DSGVO werden alle Adressen nach Beendigung der Verlosung gelöscht.) Die Verlosung endet am Donnerstag, den 22. Februar 2024, um 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist ebenso wie der Linksweg ausgeschlossen, eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Allen Teilnehmer*innen viel Glück!

Falls Sie das erste Mal auf dem Blog kommentieren, muss Ihr Kommentar manuell freigeschaltet werden. Aufgrund meiner Erwerbsarbeit im Bergwerk kann dies manchmal ein paar Stunden dauern. Geraten Sie daher nicht in Panik, wenn Ihr Kommentar nicht sofort unter dem Beitrag erscheint. Ich versichere Ihnen, dass kein Kommentar verloren gehen wird. (Außer den Kommentaren, die verloren gehen.)

Patricia Cammarata: Musterbruch – Überraschende Lösungen für wirkliche Gleichberechtigung. Beltz-Verlag. (Affiliate Link)


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Eine kleine Wochenschau | KW06-2024

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


05. Februar 2024, Berlin

Vor mir läuft ein Mann mit einer schwarzen Jacke. Auf dem Rücken steht „Hauptstadtadel“. Aus Strasssteinen gelegt. Der Mann sieht für mich nicht direkt nach Adel aus. In meiner Vorstellung tragen Adelige keine ausgebeulten Jogginghosen und schmutzige Sneaker. Außerdem gibt es kein deutlicheres Zeichen, dass du nicht zum Hauptstadtadel gehörst, als eine Jacke zu tragen, auf der Hauptstadtadel steht.

Ich schätze, die Jacke ist von dem gleichen Label, dass die Hauptstadtrocker-Linie herausgibt. Bei der ziert neben dem Schriftzug noch ein Strassstein-Totenkopf die Kleidung. Auch hier ist eindeutig, dass jemand, der Kleidung trägt, auf der Hauptstadtrocker steht, definitiv kein Rocker ist.

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Eine kleine Wochenschau | KW06-2024 (Teil 2)

Teil 1


08. Februar 2024, Köln

Kurz vor 10. Ich mache mich auf den Weg zur „Elsa“, wo wir seit Jahren Karneval feiern. Die Straßen sind bereits voll mit Prinzessinnen, diversen Tieren, Cowboys, Rittern, Harry Pottern, rot-weiß gekleideten Menschen und allerlei anderen Kostümierten. Von überall her erklingt Karnevalsmusik, das Kölsch fließt monsunartig und durch die Scheiben der Kneipen ist zu sehen, wie auf den Tischen getanzt wird.

Ich stelle mir vor, wie eine japanische Reisegruppe zufällig an Karneval nach Köln kommt, ohne zu wissen, was Karneval ist. Die denken dann, Deutschland ist eine der größten Industrie- und Exportnationen der Welt und trotzdem ist es hier üblich, dass unter der Woche alle in merkwürdigen Kostümen durch die Straßen ziehen, in einer Phantasiesprache singen und Bier frühstücken.

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Im „Chlodwig Eck gegenüber von der „Elsa“ hängt ein Zettel an der Tür: „Eintritt ab 20 Jahren“ Cool, dann kann ich da fast zweieinhalbmal reingehen.

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In der „Elsa“ drückt zu später beziehungsweise früher Stunde ein beseelter junger Mann Janni und mir einen dicken Schmatzer auf die Wange. Er kommt aus Frankfurt und ist vollkommen berauscht vom Kölner Karneval. Nicht nur vom Alkohol, sondern von der Musik, den Menschen, der Stimmung und einfach allem. Um es mit seinen Worten zu sagen: „Karneval ist das geilste auf der Welt.“

09. Februar 2024, Köln

Nach der gestrigen Feierei hielt ich es für eine gute Idee, heute einen kleinen 12-Kilometer-Lauf einzulegen. Ganz idyllisch den Rhein entlang, und dabei Alkohol und andere Giftstoffe aus dem Körper schwitzen.

In der Theorie ein guter Plan, in der praktischen Umsetzung nicht ganz so. Die Idylle lässt zu wünschen übrig, es ist grau, nieselig und der Wind weht immer von vorne und körperlich habe ich mich auch schon frischer gefühlt.

Kurzum, dieser Rekonvaleszenz-Lauf fällt definitiv nicht unter die Top 3 meiner besten Ideen 2024. (Zu den Top 3 zählen bisher: Bei meinem Käsekuchenrezept Mascarpone durch Topfencreme zu ersetzen, auf Netflix „The Brothers Sun“ schauen und gestern ab und an Wasser und Cola trinken.)

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Mein Hotelzimmer geht zu einem Kindergarten raus. Gegen 14 Uhr bringen die Erzieherinnen eine monströs große Box nach draußen, mit der du problemlos das Müngersdorfer Stadion beschallen könntest, und spielen Karnevalslieder in einer Lautstärke ab, die unter normalen Umständen eine öffentliche Ruhestörung darstellen würde.

Im Karneval gibt es aber keine normalen Umstände und auch keine öffentliche Ruhestörung. Im Gegenteil. Die Kinder und die Erzieherinnen tanzen gemeinsam und die Eltern singen beim Abholen fröhlich „Wenn et Trömmelsche jeht“, „Ich bin `ne kölsche Jung“ und „Die Karawane zieht weiter“ mit. So werden schon die Kleinsten in frühen Jahren an lokales Brauchtum herangeführt. Toll.

10. Februar 2024, Köln

Große Aufregung in den lokalen Medien: Die Jungfrau des Kölner Dreigestirns hat sich einen Muskelfaserriss im Beckenbereich zugezogen und droht am Rosenmontagsumzug auszufallen. Ein Thema, das vor Ort mit Entsetzen, außerhalb der Karnevals- und Faschingshochburgen wahrscheinlich mit Befremden aufgenommen wird. Oder noch wahrscheinlicher: mit Ignorieren.

11. Februar 2024, Köln/Berlin

Wache um 7.30 Uhr auf und bin total fit. Obwohl ich erst um 2.30 Uhr im Bett war. Mein Körper ist anscheinend hundertprozentig im Karnevalmodus und hat sich auf die Rund-um-die-Uhr-Feierei und meine spezielle Kölsch-und-Bratwurst-Diät eingestellt. Fast schon ein wenig beängstigend.

Im Zug habe ich gleich fünf Stunden Zeit, bevor ich in Berlin ankomme, mich in eine halbwegs zivilisierte Person zu verwandeln, die nicht den ganzen Tag feiert, schunkelt und kölscht. Bin gespannt, ob das funktioniert.

Auch andere Menschen schreiben schöne Bücher (Verlosung)

Oops, Marlene Hellene did it again: Sie hat ein Buch geschrieben. Und veröffentlicht. Es heißt „Ich liebe meine Kinder machen mich fertig, (Affiliate Link) ist direkt auf die Spiegel-Bestseller-Liste eingestiegen, steht bei Amazon auf Platz 1 in der Kategorie „Lachtherapie“, was auch immer das zu bedeuten hat, und ist – wie immer – großartig zu lesen. Letzteres ist eine Aussage, die so selbstverständlich wie trivial ist, als würde ich verkünden, dass Regen nass ist, Joghurt keine Gräten hat oder Käsekuchen der beste Kuchen der Welt ist.

„Ich liebe meine Kinder machen mich fertig (Affiliate Link) ist ein Buch, das in heiterem Gewand daherkommt und lustig zu lesen ist, aber ist gleichzeitig zornig, anklagend und wütend. Marlene Hellene schreibt gegen gesellschaftliche Konventionen an, die immer noch Müttern Zwänge auferlegen, sich aufopferungsvoll um die Kinder zu kümmern, und es nicht zulassen, das Mütter an ihren Kindern und deren Erziehung durchaus auch mal verzweifeln dürfen.

Da möglichst viele Menschen – und im Idealfall möglichst viele Männer – das Buch lesen sollten, verlose ich mein Rezensionsexemplar. Wer sein Glück versuchen möchte, hinterlässt einfach unter diesem Beitrag einen Kommentar. Dafür gibt es ein Los. (Es werden ausschließlich Kommentare unter dem Blog-Post gezählt, nicht bei Facebook, Insta, Bluesky oder auf einer der inzwischen 18 Trilliarden existierenden Social-Media-Plattformen.) Mehrere Kommentare einer Person führen nicht zu mehreren Losen.

Teilnahmevoraussetzung ist eine gültige E-Mail-Adresse. (Diese wird nicht veröffentlicht und nur zum Zwecke der Gewinnbenachrichtigung verwendet. Im Sinne der DSGVO werden alle Adressen nach Beendigung der Verlosung gelöscht.) Die Verlosung endet am Donnerstag, den 15. Februar 2024, um 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist ebenso wie der Linksweg ausgeschlossen, eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Allen Teilnehmer*innen viel Glück!

Falls Sie das erste Mal auf dem Blog kommentieren, muss Ihr Kommentar manuell freigeschaltet werden. Aufgrund meiner Erwerbsarbeit im Bergwerk kann dies manchmal ein paar Stunden dauern. Geraten Sie daher nicht in Panik, wenn Ihr Kommentar nicht sofort unter dem Beitrag erscheint. Ich versichere Ihnen, dass kein Kommentar verloren gehen wird. (Außer den Kommentaren, die verloren gehen.)

Marlene Hellene: Ich liebe meine Kinder machen mich fertig. Rowohlt. 208 Seiten für 14,00 Euro.


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