Eine kleine Wochenschau | KW31-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


02. August 2021, Berlin

Im Zuge der Neugestaltung unserer Küche wollen wir auch einen neuen Fußboden verlegen lassen. (Ein weiteres Indiz, dass geistige Umnachtung nicht erst im Greisenalter einsetzen muss.) Der Bodenverleger, mit dem ich gestern telefoniert habe, erklärte mir, ich solle ihm schreiben, was wir uns wünschen, er würde sich dann darum kümmern.

Ich wünsche mir seit vielen Jahren, täglich Käsekuchen essen zu können, ohne dick zu werden, aber ich glaube, der Mann hat das mit den Wünschen anders gemeint.

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Eine kleine Wochenschau | KW30-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


26. Juli 2021, Berlin

Die 13-jährige Japanerin Momiji Nishiga gewinnt olympisches Gold im Street-Skateboarden. Wahnsinn! Als ich 13 war, habe ich überlegt, ob ich nicht mal langsam die Stofftiere aus meinem Bett schmeißen sollte und ob das Sammeln von TKKG-Cassetten in meinem Alter noch sozial akzeptiert oder vollkommen uncool ist.

(Spoiler Alert: Es ist vollkommen uncool und du punktest auf keinen Fall bei Nina aus der 8b, wenn du sie fragst: „Hast du Lust, mit mir Mordkomplott im Luxus-Klo zu hören?“)

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Eine kleine Wochenschau | KW28/29-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


12. Juli 2021, Berlin

Mein erster Termin nach dem Urlaub führt mich zum HNO-Arzt. Er spült mein verstopftes Ohr aus, das ich mir im Meer vor Santa Teresa eingehandelt habe. Währenddessen fragt er mich, ob wir gemeinsam mit den Italienern den EM-Titel gefeiert hätten. Ich verneine, wir hätten uns von größeren Menschenansammlungen ferngehalten. Dass es auch schlicht unmöglich wäre, gestern Abend mit den Tifosi zu feiern und heute früh in seinem Behandlungsstuhl zu sitzen, behalte ich für mich.

Der Arzt findet, so eine EM auf dem ganzen Kontinent sei zwar gut für die Völkerverständigung, aber schlecht für die Pandemiebekämpfung. Jubelnde Fußball-Fans würden sich mal nicht so gut benehmen wie das Publikum bei den Wagner-Festspielen und mehr Aerosole verströmen.

Trotz des damit verbundenen Distinktionsdünkels hat er mit dieser These wohl Recht. Es ist nur schwer vorstellbar, dass die Bayreuth-Besucher:innen in ihren Abendroben und Smokings angeleitet vom Anführer der Rheingold Ultras Wolfenbüttel bei den Aufführungen grölen: „Steh‘ auf, wenn du ‘ne Walküre bist, steh‘ auf, wenn du ‘ne Walküre bist.“

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Eine kleine Wochenschau | KW25-2021

Da morgen unser Urlaub beginnt, gibt es nicht zum Sonntagabend, sondern schon heute meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Aber wie immer banal, trivial und egal.


21. Juni 2021, Berlin

Heute ist ein besonderer Tag. Für die Tochter, weil sie ihr Abitur-Zeugnis verliehen bekommt. Für mich, weil ich meinen ersten Corona-Test mache, denn der Zutritt zur Aula ist den Geimpften, Genesenen und Getesteten vorbehalten.

Falls Sie sich jetzt fragen, was ist der Typ für ein asoziales Schwein, dass er sich in 18 Monaten Corona-Pandemie kein einziges Mal hat testen lassen, kann ich Sie beruhigen. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes ein asoziales Schwein und habe mich 18 Monate lang mit fast niemandem getroffen und habe auch keine Veranstaltung mit vielen Menschen besucht, so dass bei mir nie ein Test erforderlich war. (Dafür muss mir niemand anerkennend auf die Schulter klopfen, das ist mehr oder weniger mein normales pandemie-unabhängiges Sozialverhalten.)

Die Testprozedur ist weniger unangenehm, als ich befürchtet hatte. Ein junger, freundlicher Mann fummelt mir mit dem Teststäbchen im Mund rum und eine Viertelstunde später bekomme ich das Ergebnis aufs Handy geschickt. Negativ. Alles andere wäre auch ein ziemlicher Downer gewesen.

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Eine kleine Wochenschau | KW24-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


14. Juni 2021, Berlin

Auf meiner morgendlichen Laufrunde komme ich an einem Teenie-Pärchen vorbei, das auf einer Bank an der Spree Zärtlichkeiten austauscht. Sehr romantisch.

Ihrem Alter und der Uhrzeit nach zu urteilen, schwänzen sie die Schule. Aber wer will es dem jungen Glück verdenken. So kurz vor den Ferien passiert in der Schule sowieso nicht mehr viel. Abgesehen von Filmeschauen und Ausflügen. Außerdem ist – trotz allgemein sinkender Inzidenzzahlen – das Corona-Infektionsrisiko wahrscheinlich nirgendwo höher als in der Schule, wo du mit 30 Menschen auf engstem Raum zusammenhocken musst. Da ist Schule schwänzen quasi gelebte Pandemiebekämpfung.

Allerdings verstoßen die beiden beim Fummeln grob gegen das Mindestabstandsgebot von anderthalb Metern. Und Küssen mit sehr viel Zunge ist für die Aerosolübertragung auch nicht gerade optimal. Beziehungsweise aus Sicht der Aerosole richtig super.

Was soll’s. Wenn schon mit Corona anstecken, dann doch lieber beim Knutschen als in einem stickigen Klassenzimmer, in dem Herr Müller eine selbst gedrehte Amateur-Doku in Blair-Witch-Optik von seiner letzten Wanderung durch die Mark Brandenburg zeigt.

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Eine kleine Wochenschau | KW23-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


07. Juni 2021, Berlin

Die CDU hat die gestrige Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich vor der AfD gewonnen. Schon merkwürdig, wenn eine rechtsradikale, vom Verfassungsschutz beobachtete Partei mehr als 20 Prozent der Stimmen bekommt, und du erleichtert bist, dass sie nicht stärkste Partei geworden ist.

Reiner Haseloff bleibt auf jeden Fall Ministerpräsident. Obwohl er das Amt seit über zehn Jahren innehat, bereitet sein Name vielen Menschen immer noch Probleme. Spiegel Online schreibt seinen Nachnamen in einem Artikel drei Mal falsch (mit h vor dem off). Es ist schon ein Fluch, wenn du einen singenden Rettungsschwimmer mit sprechendem Auto als Fast-Namensvetter hast, der viel bekannter ist als du. Aber vielleicht ist es auch ein Segen, denn sonst würde sich überhaupt niemand an deinen Namen erinnern.

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Eine kleine Wochenschau | KW22-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


31. Mai 2021, Berlin

Die Tauben sind zurück. Als wären sie nie weg gewesen, sitzen sie fröhlich gurrend im Nest. Wo sie wohl die letzten anderthalb Wochen waren? Vielleicht war ihnen das Wetter hier zu schlecht und sie haben einen Kurzurlaub gemacht. Mallorca soll um diese Zeit sehr schön sein.

Sie hätten uns aber doch Bescheid geben können, dass sie verreisen. Dann hätten wir ein Auge auf das Nest geworfen, den Briefkasten regelmäßig geleert und die Blumen gegossen. Wie gute Nachbar:innen das so machen.

Nun gut, welcome back, Herr und Frau Taube!

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Eine kleine Wochenschau | KW21-2021 (jetzt mit richtiger KW-Zählung)

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


24. Mai 2021, Berlin

Pfingstmontag. Einer dieser merkwürdigen christlichen Feiertage, von denen fast niemand so richtig weiß, was es mit ihnen auf sich hat. Kleiner Hinweis: An Pfingsten kam der Heilige Geist über die Jünger, die ohne Jesus ein bisschen lost waren. Eine Erklärung, die auch mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. Wer zur Hölle ist dieser Heilige Geist? Und was heißt „er kam über sie“? Klingt irgendwie nach unsittlicher Berührung.

Aber egal. Auch wenn wir nicht genau wissen, warum es Pfingsten überhaupt gibt, liefert uns dieser Tag einen freien Montag und damit ein verlängertes Wochenende. Und das schon seit Jahrzehnten. Da ist es dann auch egal, was an Pfingsten genau gefeiert wird.

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Eine kleine Wochenschau | KW21-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


17. Mai 2021, Berlin

Der heutige Montag steht bei uns ganz im Zeichen der Bildung. Also, nicht bei allen von uns, aber zumindest bei den Kindern. Der Sohn muss zu seinem Missfallen das Haus verlassen, um zu seinem noch größeren Missfallen zur Schule zu gehen, wo er zu seinem größten Missfallen Englisch schreibt.

Damit hat er es immer noch besser erwischt als seine Schwester. Die muss in die Schule, um als Teil ihrer Abiturprüfung ihre BLL-Arbeit zu verteidigen, die sie zu dem nicht gerade heiteren Thema „Aktion T4 – Wegbereiterin des Holocaust?“ geschrieben hat.

Als die Kinder nachmittags nach Hause kommen, sind beide zufrieden. Die Tochter meint, die Prüfung sei gut gewesen und sie konnte alle Fragen beantworten. Die Note bekommt sie aber erst nächste Woche.

Der Sohn findet, die Arbeit sei sehr gut gelaufen. Was allerdings nicht zwangsläufig bedeutet, dass er eine 1 bekommen wird. Er ist nun mal der stets positiv denkende „Das Glas ist voll“-Typ. Und zwar unabhängig davon, wie viel Wasser sich in dem Glas befindet.

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Eine kleine Wochenschau | KW20-2021

Zum Sonntagabend gibt es meine semi-originellen Gedanken und semi-spannenden Erlebnisse aus der abgelaufenen Woche. Manchmal banal, häufig trivial, meistens egal.


10. Mai 2021, Berlin

Die Tauben im Baum vor unserem Haus werden immer nerviger. Mehrmals am Tag glotzen sie ins Arbeitszimmer und schauen dabei so missbilligend, dass ich mich frage, ob ihnen meine Arbeit nicht gefällt, sie meinen Lebensstil öde finden oder einfach mich als Person ablehnen.

Heute früh vergnügen sich die Tauben mit ungezügelten Sexspielchen. So wild wie es dabei zugeht, scheinen sie sehr leidenschaftliche Liebhaber*innen zu sein. Oder es handelt sich um eine spezielle SM-Spielart, bei der sich die Sexualpartner*innen gegenseitig verprügeln.

Nehmt euch gefälligst ein Zimmer! Oder ein Tauben-Dungeon.


11. Mai 2021, Berlin

Es ist kurz vor halb sechs und der Tauberich weckt uns mit ohrenbetäubendem Gegurre. Meine Güte, du hattest doch gestern erst Sex, was willst du denn noch, du notgeiles Stück? Vielleicht teilt er auch einfach nur der ganzen Straße mit, was für ein toller Hecht er ist.

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Heute ist Iss-was-du-willst-Tag. Außer du hast während der Pandemie schon zu viele Iss-was-du-willst-Tage eingelegt. Dann ist heute Verzichte-vor-der-Glotze-besser-auf-die-Tüte-Chips-Tag.

12. Mai 2021, Berlin

Das morgendliche Joggen gestaltet sich etwas schwierig. Meine Hose rutscht. Zum einen habe ich seit Anfang des Jahres ein paar Weihnachtskilos verloren, zum anderen – und das ist der eigentliche Grund – ist die Hose ungefähr 15 Jahre alt und vollkommen ausgeleiert.

Damit mir die Hose nicht runter an die Kniekehle rutscht und ich allen Mitmenschen, die zu der frühen Stunde unterwegs sind, meine Unterbuchse präsentiere, muss ich sie während der kompletten 10-Kilometer-Runde mit einer Hand am Bund festhalten.

Ich komme mir vor wie ein exhibitionistisch veranlagter Perversling, der jederzeit zur Entblößung bereit sein will. Diesen Eindruck haben anscheinend auch die mir entgegenkommenden Läufer*innen, Walker*innen und Spaziergänger*innen, so befremdet wie sie mich anschauen. Zumindest halten sie coronakonform immer den größtmöglichen Abstand zu mir ein.

Auch die Tiere im Park sind von meinem Gebaren irritiert. Sobald mich die Eichhörnchen erblicken, rennen sie noch hektischer als sonst weg und suchen das Weite.

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Heute ist Internationaler Tag des chronischen Erschöpfungssyndroms. Oder: 14 Monate Corona-Pandemie.

13. Mai 2021, Berlin

Vatertag. Bei uns auch bekannt unter dem Namen Nobody-gives-a-shit-Tag. Als die Kinder noch kleiner waren, war das anders. Da gab es zum Vatertag immer Gebasteltes oder Gemaltes aus der Kita. Zum Beispiel Bilder von Kopffüßer-Familien, die aussahen, als müsste der genetische Pool bei der Fortpflanzung unbedingt mal erweitert werden. Oder Pfeifenputzer-Figuren mit kleinen Styroporköpfen, auf die die Kinder Gesichter gemalt haben, die eine große Ähnlichkeit mit dem Joker aufwiesen.

Mit zunehmendem Alter wurden die Geschenke der Kinder dann anders kreativ. Von der Tochter bekam ich mal ein „Gutscheinheft“, in Form von hastig beschrifteten Post-it-Notes. Leider habe ich die Zettel verloren. Sonst könnte ich heute meinen „1x Spülmaschine ausräumen“-Gutschein einlösen.

14. Mai 2021, Berlin

Die Tauben haben meine Aufforderung, sie sollen sich doch ein Zimmer nehmen, zu Herzen genommen. Sie bauen in dem Baum vor unserem Fenster ein Nest. Wahrscheinlich gibt es bald eine Eyes-wide-shut-Einweihungsparty mit allen Vögeln aus dem Kiez.

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Meine Frau und ich haben heute Hochzeitstag. Ich muss gestehen, dass ich immer etwas überlegen muss, um auf das richtige Datum zu kommen. Da wir schon 19 Jahre zusammen waren, bevor wir geheiratet haben, ist mir unser Jahrestag – der 29. Januar – präsenter. (Vielleicht bin ich aber auch einfach nur sehr vergesslich und unaufmerksam!)

Inzwischen habe ich aber eine gute Gedankenstütze, damit mir das Datum einfällt. Ich weiß, dass wir an einem Samstag im Mai geheiratet haben, und ein Tag vorher war Freitag, der 13. Ergo ist unser Hochzeitstag am 14. Mai. Jetzt brauche ich nur noch eine Eselsbrücke, um mir zu merken, in welchem Jahr wir geheiratet haben.

15. Mai 2021, Berlin

Der DHL-Kurier bringt einen großen Karton mit Pflanzen für unseren Balkon, die meine Frau im Internet bestellt hat. (What a time to be alive!).

Die Pflanzen und Blumen heißen:

  • Rote Bidens Beedance Painted Red
  • Sommerblumen-Set Flotte Biene
  • Zauberglöckchen Superbells Pomegranate Punch
  • Waldphlox Chattahoochee
  • Heiliger Bambus Obsessed
  • Teppich-Fetthenne pink-rosa

Das hört sich an wie eine krude Mischung aus Namen für sehr biedere Stripperinnen aus den 80er Jahren, ungenießbaren Smoothie-Sorten, die experimentierfreudige Hipster in Berlin-Mitte trinken, um ihre Darmflora anzuregen, und französischen Parfums, bei denen in der Werbung normschöne Menschen durch Paris laufen und dabei vollkommen unbeteiligt schauen (natürlich in schwarz-weiß).

16. Mai 2021, Berlin

Auch heute früh werden wir von lautem Vogellärm geweckt. Diesmal ist es kein orgiastisches Liebesspiel, sondern eine stattliche Krähe hat es gewagt, sich auf einen Ast direkt neben das Taubennest zu setzen, und wird lautstark von den beiden Tauben vertrieben. Anscheinend ist der Berliner Wohnungsmarkt auch in der Vogelwelt sehr umkämpft.

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Meine Frau und ich schauen uns die Angebotsprospekte der Discounter und Supermärkte an. Die Seiten mit besonders attraktiven Schnäppchen markieren wir mit Eselsohren.

Den Sonntagnachmittag mit dem Lesen von Werbeheftchen verbringen, ist wohl ein untrügliches Zeichen, dass wir nicht mehr das junge und hippe Pärchen sind, das wir nie waren. Als nächstes kaufen wir uns wahrscheinlich Partner-Funktionsjacken. Gleich mal in den Prospekten nachschauen, ob es welche im Angebot gibt.


Buch-Tipp der Woche

Ich bekomme immer mal wieder Bücher von Verlagen oder Autor:innen zugeschickt. Da mir die Zeit für aufwändige Rezensionen fehlt, sollen sie wenigstens hier Erwähnung finden.

Der heutige Buch-Tipp beschäftigt sich nicht mit Erziehungsfragen, sondern mit einem anderen wichtigen Familienthema: Dem Auto. Beziehungsweise dem Verzicht darauf. Der von mir sehr geschätzte Heiko Bielinski, einer der freundlichsten und humorvollsten Menschen auf Twitter, die ich kenne, gibt in seinem lesenswerten Ratgeber „#Einfach autofrei leben“ Tipps, wie der Umstieg zu einer umweltschonenden Alternative zum Auto erfolgreich gelingen kann und zwar nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land.

#Einfach autofrei leben

Heiko Bielinski: #Einfach autofrei leben: Nachhaltig mobil: Die besten Alternativen – Mit Corona-Spezial. Südwest Verlag. 2021. (Affiliate Link)

Unter allen Leser*innen, die mobil genug sind, bis Donnerstag, den 20.05., einen Kommentar unter diesem Beitrag zu hinterlassen, verlose ich mein Leseexemplar. Der Rechtsweg ist ebenso wie der Linksweg ausgeschlossen, eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich, alle E-Mail-Adressen werden nach Abschluss der Verlosung DSGVO-konform gelöscht, blablabla …