Samstag,
5.55 Uhr. Der Wecker klingelt. Nicht weil wir so früh zum Flughafen müssen, sondern
weil der Sohn aus irgendeinem brandenburgischen Nest abgeholt werden muss, wo
er die letzte Woche im Judo-Camp war. Die Frau und die Tochter nehmen die Zwei-Stunden-Fahrt
auf sich, ich nutze den Vormittag für ein paar Erledigungen.
Leave all that can be spared behind. We travel light.
Zunächst
räume ich die Wohnung auf, sauge überall und putze Bad und Küche. Das nervt zwar,
wenn wir aber in zwei Wochen zurückkommen, sieht es wenigstens nicht aus, als
hätte in unserer Abwesenheit eine Bande von Mietnomaden in der Bude gehaust.
Das würde nur den Urlaubsende-Blues vergrößern und jegliche Erholung der
vorausgegangenen vierzehn Tage zunichtemachen.
Morgen startet der alljährliche Familienurlaub. Um eins gleich vorwegzunehmen: Im Gegensatz zum letzten Jahr geht es diesmal nicht nach Föhr, wenngleich der (fast) tägliche Genuss köstlicher Campingwecken eine ziemlich starke Anziehungskraft ausübt. Allerdings ist Föhr nicht sonderlich groß und im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass doch die ein oder andere Urlauberin*, meine täglichen Berichte über das Brötchenholen, die Trainingseinheiten mit Beach Body oder das Leben in der Strandkorb-Siedlung lasen. Einerseits schmeichelt das selbstverständlich meinem Autoren-Ego, andererseits kann es im ungünstigen Fall aber dazu führen, dass eine wildfremde Person am Strandkorb auftaucht und sagt: „Ich wollte nur mal schauen, wie sie in echt aussehen.“ Im noch ungünstigeren Fall erscheint eine Person, über die ich am Vortag geschrieben habe, und haut mir eine rein. Beides eher unschöne Szenarien, die es zu vermeiden gilt. Es musste also ein etwas weiter entfernter Urlaubsort sein – vorzugsweise außerhalb Deutschlands –, der mehr Anonymität verspricht.
(*Im Folgenden verwende ich ausschließlich die weibliche Form, Männer und andere
Geschlechter sind aber mitgemeint. Außer ich vergesse es und benutze die männliche
Form. Dann sind Frauen und andere Geschlechter mitgemeint.)
Die DSGVO, so beliebt wie Thilo Sarrazin in der SPD. Auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.
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Die DSGVO, so beliebt wie Ursula von der Leyen in Brüssel. Auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Die DSGVO, so beliebt wie Hoch Ulla und die Hitzerekorde. Auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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In der Zeitschrift ‚Kizz. Das Elternmagazin für die Kitazeit‘ darf ich unter der Rubrik ‚Das sagt Papa‘ regelmäßig meinen Senf zu Themen geben, von denen ich auch nicht mehr Ahnung habe als andere Eltern. Pädagogisch wertvoll wie ein kleines Steak. Ein sehr kleines. Eines, das man nicht essen möchte. Der folgende Beitrag erschien in Ausgabe ‚KIZZ – 2/2018‘.
„Muss man als moderner Vater kochen können?“ – Eine Frage, die heutzutage ein wenig befremdlich wirkt, denn Kochen ist schon längst keine Domäne der Frauen mehr. 291 der 300 Sterneköche in Deutschland sind Männer, die Fernsehköche, die in großer Zahl auf deutschen Flachbildschirmen den Kochlöffel schwingen, sind fast alle männlichen Geschlechts, und als Hobby erfreut sich Kochen unter Männern stetig wachsender Beliebtheit – wozu sie sich gerne Küchenequipment im Wert eines japanischen Mittelklassewagens anschaffen.
Gleichzeitig hat eine Untersuchung von Eurostat ergeben, dass in
Deutschland 72 Prozent der Frauen täglich kochen und den Haushalt schmeißen,
aber nur 29 Prozent der Männer. Anscheinend glänzen diese gerne als
Hobby-Paul-Bocuses in Männer-Kochrunden, wo sie Medaillons vom bretonischen
Hummer auf Paprikachutney oder ein Kompott vom Milchkalbschwanz mit krossen
Briesröschen und Trüffeljus kreieren. Dabei sonnen sie sich im Lobe ihrer
Laiengourmet-Freunde, deren Anerkennung sie sich mit überteuerten französischen
Rotweinen erkaufen. Den Müttern obliegt es dagegen, im Alltag – fern von Ruhm und
Lobhudelei – den mäkeligen Kindern Fischstäbchen auf einem Bett von
Kartoffelpüree oder Pfannkuchen an Apfelmus zu servieren.
Also, liebe Väter, wenn Sie tatsächlich eine gleichberechtigte Partnerschaft führen wollen, sollte diese nicht vor der Küchentür Halt machen. Steigen Sie von Ihrem Koch-Olymp hinab in die Niederungen der Kindergerichte und bereiten Sie einfach schnöde Nudeln mit Tomatensoße zu. Dann erhalten auch Sie mal ein unverfälschtes und ehrliches Feedback der härtesten Kritiker der Welt: Ihrer Kinder („Igitt, das schmeckt wie Hühnerkacka!“). Mehr Gleichberechtigung geht nicht.
Die DSGVO, so beliebt wie die Maut beim Europäischen Gerichtshof. Auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-eVerfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Die DSGVO, so beliebt wie Boris Johnson bei allen Menschen außer den Tories-Abgeordneten. Auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-eVerfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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Sport hat einen tadellosen Ruf und soll bei Kindern gut für die allgemeine körperliche Konstitution und die Motorik sowie ein wirkungsvolles Schutzschild gegen Übergewicht sein. Tatsächlich hat Sport etwas sehr Befreiendes: Er hilft Stress abzubauen und sorgt für den Ausstoß von Glückshormonen. Was hat allerdings nichts Befreiendes, baut Stress auf und verhindert den Ausstoß von Glückshormonen? Genau, Kindersport. Falls Sie mit Ihrem Nachwuchs beim Kleinkindturnen waren, wissen Sie wovon ich schreibe.
Also, überlegen Sie es sich sehr gut, bevor Sie Ihr Kind beim Sport anmelden. Gute Gründe dagegen finden Sie in meiner neuen Kolumne im ELTERN!-Magazin von scoyo. Viel Spaß dabei!
scoyo-Kolumne: Sport ist Mord, Kindersport ist Doppelmord
Die DSGVO, so beliebt wie SPD-Fraktions- und -Parteivorsitz bei Andrea Nahles. Auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-eVerfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.
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