Corona-Jahresrückblick 2020 – Don’t lockdown back in anger (2/3)

Teil 1: Januar – März
Teil 2: April – Juli
Teil 3: August – Dezember


April

02. Der Eltern-Einsatz beim Home-Schooling ist größer als gedacht. Drucke jeden Morgen Arbeitsblätter im Umfang der Encyclopedia Britannica aus. Wenigstens werde ich nicht nach Integralfunktionen und unregelmäßigen Verben gefragt.

05. Wir haben eine neue Tradition. Backe jetzt sonntags zum Frühstück immer Pancakes. Irgendwoher müssen die Glückshormone ja kommen.

08. Damit wir uns während des Lockdowns zu Hause alle fit halten können, bestellen wir ein Rudergerät. (Spoiler 1: Ich werde der Einzige sein, der es regelmäßig benutzt.) (Spoiler 2: Wenn meine Frau dies liest, wird sie sagen: „Das stimmt doch gar nicht!“)

11. Die Frau hat sich ein Puzzle gekauft. Ein komplett schwarzes Motiv mit 1.000 Teilen. Anscheinend geht der Lockdown nicht spurlos an ihr vorüber.

20. Die Schulschließung wird verlängert. Der Sohn freut sich. Er genießt die Vorzüge, die das Home-Schooling mit sich bringt. Ausschlafen, mit Freunden chatten oder zocken, zwischendurch chillen und abends spät ins Bett, ist ganz nach seinem Geschmack. Nur die Schulaufgaben nerven.

21. Unsere Kniffel-Challenge wird ebenfalls verlängert. Der Sohn freut sich nur mäßig; er ist Letzter. Um alle bei Laune zu halten, habe ich einen Pokal in der Größe des Champions-League-Pokals bestellt. Anscheinend geht der Lockdown auch an mir nicht spurlos vorüber.

24. Die Lehrer nutzen zunehmend die pädagogischen Möglichkeiten der Digitalisierung. Die Kinder müssen jede Woche mehrere Videos, Podcasts und Präsentationen erstellen, meiner Frau und mir werden die Rollen der Kamera- und Ton-Leute, Co-Regisseure und Grafik-Designer zugewiesen. Das ist wahrscheinlich dieses lebenslange Lernen.

30. Wir nutzen die Zeit daheim nicht nur zum Spielen, sondern auch für regelmäßige Familienfilmabende. Im ersten Lockdown-Monat schauen wir Harry Potter. Irgendwie haben die Pandemie und der Lockdown auch etwas Magisches. Die Leute backen ihr eigenes Brot, lernen Fremdsprachen, geben Hofkonzerte und abends wird auf dem Balkon für all die Systemrelevanten geklatscht, die keine Zeit zum Brotbacken, Vokabelbüffeln und Musizieren haben.

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Mai

03. Zum Leidwesen des Sohns werden die Schulen ab morgen wieder geöffnet. Damit die Klassenzimmer nicht zu voll sind, gibt es ein Teilungssystem, das so komplex ist, dass du mehrere Jahre in einem internationalen Logistikunternehmen gearbeitet haben musst, um es zu verstehen. Der Sohn, der sonst Schwierigkeiten hat, sich zu merken, welche Fächer er heute hat, weiß trotzdem immer, wann er in die Schule muss. Und vor allem, wann er nicht in die Schule muss.

04. Wir beenden unsere Kniffel-Challenge. Nach 50 Tagen. Die Tochter gewinnt, was ihr enthusiastischen Jubel auf meinem Instagram-Account einbringt. Der Sohn wird Letzter, was ihm enthusiastische Solidaritätsbekundungen auf meinem Instagram-Account einbringt. Auch die Frau konnte eine beachtliche Fangemeinde auf meinem Instagram- Account um sich scharen. Ich dagegen werde weitestgehend mit Ignoranz und Missachtung bedacht. Auf meinem eigenen Instagram-Account. Mit über 9.000 Follower:innen. Schönen Dank auch!

11. Bestelle mir einen neuen Jogginganzug. Wer viel Daheim ist, sollte auch bequeme Kleidung tragen. Somit ist es eigentlich eher ein Hausanzug, aber das klingt irgendwie nach vor sich dahinsiechendem Altersheimbewohner. Daher möchte ich die Bezeichnung Jogginganzug beibehalten.

18. Mehr als acht Wochen Hygiene-Maßnahmen hinterlassen allmählich ihre Spuren. Durch das ständige Händewaschen und Desinfizieren sind unsere Fingerknöchel so rau, dass wir sie beim „Happy Birthday“-Singen als Percussion-Instrumente benutzen können.

31. Diesen Monat haben wir uns bei unseren Filmabenden den Avengers gewidmet. Anscheinend haben wir eine Sehnsucht nach Superhelden, die die Welt retten. So lange wir aber keinen Iron Man und keine Captain Marvel haben, müssen es halt Christian Drosten und Angela Merkel richten.


Juni

15. Wir haben unseren ersten Zoom-Elternabend. Und hoffentlich auch unseren letzten. Nervige Fragen von Eltern werden nicht weniger nervig, wenn du dabei ihre hässliche Wohnungseinrichtung siehst.

22. Die Corona-Pandemie wird für mich immer haariger. Und zwar wortwörtlich. Vor circa 20 Wochen war ich das letzte Mal beim Friseur. Das Gute daran: Meine Haare sind so lang, dass ich meine eigene Frisierpuppe bin und mir lustige Frisuren kämmen kann. Das Schlechte daran: Meine Haare sehen aus, als hätte sich auf meinem Kopf ein altersschwaches Tier in der Räude zum Sterben abgelegt.

26. Wir machen Familienurlaub auf Föhr. Die Strände sind groß genug, dass wir immer ausreichend Abstand zu den anderen Urlaubenden halten können. Auch in Nicht-Pandemie-Zeiten ein nicht zu unterschätzendes Qualitätskriterium für einen Urlaubsort.


Juli

15. Das Einkaufen wird immer anstrengender, weil die Menschen immer sorgloser werden. Beim Anblick von Nasen, die über der Maske rausschauen, entwickle ich regelrechte Gewaltphantasien. Und im Supermarkt wird kaum noch der anderthalb Meter Sicherheitsabstand eingehalten. Habe im Internet gelesen, dass ein Löwe gut anderthalb Meter lang ist. Ich wünsche mir zum Geburtstag einen Abstandshalter-Löwen fürs Einkaufen. (Spoiler: Ich bekomme keinen Abstandshalter-Löwen zum Geburtstag.)

31. Filmisch sind wir inzwischen bei den X-Men angekommen. Wir sehnen uns immer noch nach Superhelden, aber sie werden düsterer. Und haben Anger-Management-Probleme.


Teil 1: Januar – März
Teil 2: April – Juli
Teil 3: August – Dezember


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Corona-Jahresrückblick 2020 – Don’t lockdown back in anger (1/3)

Wir sind uns sicherlich alle einig, dass 2020 auf der Liste der besten Jahre aller Zeiten keine allzu große Rolle spielen wird. Trotzdem lohnt es sich vielleicht, das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Möglicherweise war doch nicht alles schlecht.

(Dieser Beitrag ist der Director’s Cut meines Corona-Jahresrückblicks aus der Berliner Zeitung.)


Januar

01. Feiern Silvester mit Freunden in Friedrichshafen. Das große Feuerwerk auf dem Bodensee fällt leider aus. Keine Ahnung warum. Egal, wird schon kein böses Omen für 2020 sein. (Spoiler: Eine spektakuläre Fehleinschätzung!)

08. Habe mich in einer Mischung aus geistiger Umnachtung, Selbstüberschätzung und Sadomasochismus gemeinsam mit Andrea Harmonika beim Berlin Triathlon angemeldet. 2,9 Kilometer Laufen (Easy!), 12,7 Kilometer Radfahren (Sollte kein Problem sein.) und 400 Meter Schwimmen (What? Am Stück?).

27. Besuche meine Kollegin auf der Isle of Wight, damit wir unser Jahr planen können. Und damit ich nach England fahren kann. Und Pub Food essen kann. Kurioserweise befinde ich mich am offiziellen Brexit-Tag in Großbritannien Ein Tag, der auf der Insel – für mich ebenfalls kurioserweise – überwiegend mit Freude aufgenommen wird. Aber sonst gäbe es diesen Tag wahrscheinlich gar nicht.


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Familien-Tweets der Woche (342)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Die kleine Weihnachtsfibel – Teil 4: Wo gesungen wird, da lass dich nicht nieder, es ist immer noch Corona, verdammte Scheiße nochmal!

Will bei Ihnen vor lauter Lockdown, AHA-Regeln und Kontaktbeschränkungen auch keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen? Dann hilft vielleicht meine kleine, mehrteilige Vorweihnachtsserie. Wenn Sie die lesen, freuen Sie sich bestimmt auf das Weihnachtsfest. Oder haben danach erst recht keinen Bock mehr.

Teil 1: Who-is-who im Xmas-Game?
Teil 2: Geschenke, Geschenke. Oder: Geben ist seliger als nehmen.

Teil 3: Weihnachten geht durch den Magen
Teil 4: Wo gesungen wird, da lass dich nicht nieder, es ist immer noch Corona, verdammte Scheiße nochmal!

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Nur noch einen Tag und dann ist auch schon Weihnachten. Die Geschenke sind – hoffentlich – alle gekauft, die Plätzchen gebacken, der Weihnachtsbaum organisiert und die Zutaten für das Weihnachtsessen besorgt. Für die richtige Stimmung fehlt nur noch die richtige Musik. Damit Ihre Weihnachts-Playlist auch Corona-konform ausfällt, habe ich ein paar Tipps für Sie zusammengestellt. Viel Spaß beim Hören!

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Die guten Bücher – alles muss raus: Väter-Bücher und Fußball-Krimis (mit Verlosung)

In der letzten Folge meiner Sammelrezensionsreihe geht es diesmal nicht um Kinderbücher und Mütterratgeber von Bloggerinnen, sondern um Bücher von Vätern mit flügge werdenden beziehungsweise schon ausgeflogenen Kindern, ein Roman über einen Vater der sich auf eine Zeitreise in die eigene Jugend aufmacht, um seine Tochter besser zu verstehen (und wahrscheinlich auch um der eigenen Midlifecrisis zu entfliehen) sowie um zwei Fußball-Krimis. Wenn es Sie jetzt gruselt, weil sich das anhört wie ein feuchter Literatur-Traum alter, weißer Männer, kann ich Ihnen versichern, dass es sich trotzdem um ganz vorzügliche und lesenswerte Bücher handelt. Und die Fußballkrimis wurden außerdem von einer Frau geschrieben.

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Familien-Tweets der Woche (341)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

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Die kleine Weihnachtsfibel – Teil 3: Weihnachten geht durch den Magen

Will bei Ihnen vor lauter Lockdown, AHA-Regeln und Kontaktbeschränkungen auch keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen? Dann hilft vielleicht meine kleine, mehrteilige Vorweihnachtsserie. Wenn Sie die lesen, freuen Sie sich bestimmt auf das Weihnachtsfest. Oder haben danach erst recht keinen Bock mehr.

Teil 1: Who-is-who im Xmas-Game?
Teil 2: Geschenke, Geschenke. Oder: Geben ist seliger als nehmen.

Teil 3: Weihnachten geht durch den Magen
Teil 4: Wo gesungen wird, da lass dich nicht nieder, es ist immer noch Corona, verdammte Scheiße nochmal!

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Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch der stetigen Nahrungsaufnahme. Durch Völlegefühl, Sodbrennen und Verstopfung können wir das Leid und die Beschwerlichkeiten nachempfinden, die Maria, Josef und das Jesuskind im Stall von Bethlehem erdulden mussten. In diesem Sinne widmet sich der heutige Weihnachtsfibel-Beitrag der adventlichen und weihnachtlichen Kulinarik. Wie immer, bekommen Sie interessante Hintergrundinformationen, die Sie sonst nirgendwo finden (und zwar aus gutem Grunde), und obendrein vielleicht auch die ein oder andere Anregung, was Sie über Weihnachten alles essen und trinken können.

Viel Spaß, guten Appetit und Prost!

Christstollen, der: Ursprünglich eine Speise für die Fastenzeit vor Weihnachten (What?), die lediglich aus Mehl, Wasser und Rapsöl gebacken wurde. Weil das kacke schmeckte, hatte jemand die geniale Idee, Zucker, Butter und Eier hinzuzufügen. Dadurch wurde der Stollen sündhaft lecker, weswegen die Kirche darauf bestand, => Zitronat und => Orangeat unterzumischen. Soll durch Form und das äußere Weiße eine Versinnbildlichung des in Windeln gewickelten Jesuskinds darstellen. Eine Assoziation, die den Verzehrvorgang ins leicht Perverses spielen lässt, aber zumindest ist es leckerer als den Leib Christi in Form einer trockenen Oblate zu essen.

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Familien-Tweets der Woche (340)

Die DSGVO, so beliebt wie Rosinen, Rosenkohl und Kapern. Daher auch diese Woche der Hinweis: Durch die eingebetteten Tweets kann Twitter irgendetwas herausfinden, was Sie im Internet so machen. Und zwar weil ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie das nicht möchten, ziehen Sie am besten schnell weiter. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist die Auswahl gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

https://twitter.com/fraeulein_maerz/status/1336289961478410241?s=20
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Die kleine Weihnachtsfibel – Teil 2: Geschenke, Geschenke. Oder: Geben ist seliger als nehmen.

Will bei Ihnen vor lauter Corona, AHA-Regeln und Kontaktbeschränkungen auch keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen? Dann hilft vielleicht meine kleine, mehrteilige Vorweihnachtsserie. Wenn Sie die lesen, freuen Sie sich bestimmt auf das Weihnachtsfest. Oder haben danach erst recht keinen Bock mehr.

Teil 1: Who-is-who im Xmas-Game?
Teil 2: Geschenke, Geschenke. Oder: Geben ist seliger als nehmen.

Teil 3: Weihnachten geht durch den Magen
Teil 4: Wo gesungen wird, da lass dich nicht nieder, es ist immer noch Corona, verdammte Scheiße nochmal!

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An Weihnachten sollten selbstverständlich nicht die Geschenke im Mittelpunkt stehen, denn es ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit, an dem wir Zeit mit der Familie, Verwandten und Freunden verbringen. (Selbstverständlich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten!) Aber verkündigen Sie mal an Heiligabend, dass das gemeinsame Beisammensein Geschenk genug sei und es ansonsten nichts gäbe. Da weicht die Liebe und Besinnlichkeit schnell einer fröstelnden Kälte und insbesondere bei den Kindern kippt die Stimmung ins Unweihnachtliche.

Das Geschenkebesorgen ist aber gar nicht so einfach. Es fehlen sowohl Zeit als auch Ideen und irgendwann das Geld. Außerdem ist der Druck dieses Jahr besonders groß, können Ihre Geschenke aufgrund des bevorstehenden Lockdowns nicht umgetauscht werden! Damit das Weihnachtsshopping für Sie nicht in totalen Stress ausartet, habe ich eine kleine Übersicht mit zeitlosen und besonders aktuellen Präsenten erstellt, von denen Sie vielleicht ein paar Inspirationen bekommen, was Sie Ihren Liebsten unter den Weihnachtsbaum legen können.

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Die guten Bücher – alles muss raus: Mütterbücher-Edition (mit Verlosung)

Mütter haben es nicht leicht. Sie tragen die Bürde der Schwangerschaft und der Geburt, übernehmen den Großteil der Familien-, Haus- und Care-Arbeit, wenn sie erwerbsarbeiten gehen, verdienen sie weniger Geld als Männer, sie sind stärker von Altersarmut betroffen und öffentlich werden sie entweder als überbehütende Helikoptermamas oder als karrieregeile Rabenmütter kritisiert.

Da ist es gut, dass dieses Jahr verschiedene Bloggerinnen-Bücher erschienen sind, die sich den Problemen und Herausforderungen von Müttern widmen. Oder, wie Christian Lindner sagen würde, sich mit ihren dornigen Chancen auseinandersetzen, aber zum Glück hat Christian Lindner keinen Mütter-Ratgeber geschrieben. Die Bücher, die ich heute vorstellen darf, ermutigen Mütter und nehmen sie in den Arm, unterstützen sie pragmatisch im Alltag, rütteln sie gesellschaftspolitisch wach und lassen sie bei allem Familienalltagsstress den Humor nicht vergessen.

Für Väter lohnt sich die Lektüre dieser Bücher übrigens auch. Wo kannst du besser erfahren, was Mütter umtreibt und wo ihnen der Schuh drückt, als in einem Ratgeber für Mütter? Okay, du könntest dich auch mit deiner Partnerin unterhalten und sie fragen, wie es ihr so geht, aber das wäre vielleicht doch zu verrückt.

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